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Trennung, Hoffnungslosigkeit,

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  • Trennung, Hoffnungslosigkeit,

    Hallo,

    Nicht meine Art in Foren zu schreiben, aber ich kann dieses mal wirklich nicht mehr.

    Rückblickend betrachtet waren alle meine Beziehungen ab dem 20. Lebensjahr grausam. Ich und meine Bedürfnisse blieben immer auf der Strecke, aber aus Verlustangst oder Trennungangst konnte ich mich nie wirklich trennen. Ich war stets unglücklich. Depressionen, Magenbeschwerden, suizidale Gedanken kamen hinzu.
    Mir ging es wirklich dreckig. Jede Trennung war schlimmer als die andere als ich dann verlassen wurde. Depressionen stärker, Magenbeschwerden schlimmer, den Gedanken an den Tot spülte ich mit Alkohol weg.

    Soweit so gut. Meine vorletzte Freundin zog aus, und alles war so schlimm wie noch nie. Ich hatte so gar richtig Hass auf Frauen. Für diese Beziehung gab ich alles.

    Kurz nach der Trennung lernte ich meine jetzige Ex kennen. Und sie ist wow! Zu erst war es nur was körperliches, und der Sex hat gepasst. Genau so stellte ich mir Sex vor! Alle meine Wünsche wurden erfüllt, und ich habe da schon spezielle vorlieben. Dann kam man dich persönlich näher. Wir konnten miteinander reden, gleicher Sport, ernähren uns gerne gesund, ich könnte ewig weiterschreiben,
    Letzten Endes ging unsere Zeit 17 Monate. In keinen diesen 17 Monate habe ich keinen Punkt gefunden der mich nervt. Das ein oder andere muss nicht sein, aber das waren so lächerliche Punkte, nichts ist perfekt, aber so war es perfekt für mich.

    Leider holt einen die Vergangenheit ein und irgendwann stritten wir natürlich auch.
    Irgendwann gabs einen größeren Streit, und eine Kurzschlussreaktion meinerseits, die das ganze beenden sollte. Ich hatte so Angst dass die Beziehung so wird wie vergangene..
    Sie lies nicht locker, so blieben wir zusammen. Ab dem Punkt wurde aber alles anders.
    Wir haben uns geliebt, nach wie vor war alles super, aber:

    Sie hatte Angst dinge anzusprechen, da sie keinen Streit wollte und hat sie es dann doch gemacht, kam es zum Streit, in denen ich alles komplett abgeblockt habe. Bloß nicht wieder wie früher...dabei vergas ich aber immer dass nichts war wie früher...
    Ich war kalt, lieblos, sie fühlte sich als würde ich sie hassen.

    Dann vor gut 3 Wochen der letzte große Streit. Im Streit habe ich das erste Mal selbst gemerkt, dass hier was nicht richtig läuft. Konnte mich aber nicht mehr zurückhalten. Die kommenden Tage habe ich das alles reflektiert. Jeder Streit an den ich mich erinnern kann und mir wurde eins klar, so bist du nicht, so willst du nicht sein.
    Naja aber bevor ich das jetzt umsetzen kann, war es schon aus.
    Ich verstehe, dass sie sich das nicht mehr geben will aber kann nicht verstehen, wie man 2 Wochen vor der Trennung noch Bilder schicken kann, auf denen unsere Anfangsbuchstaben stehen und dann ist es aus.
    Alles hat keinen Wert und ich war Abseits der Streits immer ein sehr liebevoller Partner.

    Na klar, 3 Wochen ist keine Zeit, ich liebe sie noch über alles, sie mich auch, Rückholaktionen haben alle nichts gebracht.

    Es gab für mich keine schlechten Eigenschaften, und hänge so sehr am Guten und vermisse Kleinigkeiten...
    Deshalb schaff ich es nicht, einen gedanklichen Cut zu setzen.
    Dazu kommt, das ich befürchte nie wieder so eine Frau zu finden, mit der ich in allen Dingen so auf einer Wellenlänge schwimme...und das beides frisst mich so auf...

    Ich komme echt nicht klar..
    Ich mache vieles anders als bei den Trennungen zu vor, ich hör positive Musik, bin ihr nicht sauer, gab ein klärendes nettes Trennungsgespräch, mit Kuscheln und Küssen, daher nicht sauer. Die Trennung lief fair ab.
    Ich liebe sie, und wenn sie meint ohne mich glücklicher zu sein, okay. Will nichts mehr als dass es ihr gut geht.

    Aber ich schreibe ihr täglich, wie sich diese Trennung für mich anfühlt, würde gern eine 2. Chance kriegen usw..
    Weil ich es für richtig halte..und nicht verstehen kann wieso man das ganze Gute jetzt wegwirft.

    Da finde ich keinen Cut und kann nicht aufhören ihr zu schreiben. Und bin fertig, nie wieder so eine Grau zu finden..
    Sie ist es für mich...Kinder, Familie..das alles war geplant. Und ich halte den Gedanken nicht aus, so eine Frau nicht mehr wiederzufinden...

    Wie krieg ich diese Gedanken weg, was kann ich tun


  • Re: Trennung, Hoffnungslosigkeit,

    Hy love it,

    ehrlich gesagt, weiss ich jetzt gar nicht, wie ich Dir helfen kann.

    Ok -- Du lebst nicht nur in der Vergangenheit, sondern Du lässt es bereitwillig zu, dass die Gedanken an Früher Dich immer dann wieder einholen, wenn die aktuelle Beziehung am Schönsten ist.
    Das ist ein Schutzeffekt Deines Unterbewusstseins und vergrault Dir damit alle Beziehungen. Und wenn Dir dann klar wird, dass Du gegenüber Deiner "Aktuellen" zu unwirsch warst, willst Du Dich dann für Alles entschuldigen. Nur - dann ist es zu spät.
    Du schreibst zwar, dass Du mit Deiner letzten Ex ganz Großes vorhattest, nur scheint Dein Unterbewusstsein was dagegen zu haben.

    Und dann fängst Du an zu klammern, weil es ja endlich klappen muss. Das merkt die Frau und nimmt Ausreis, weil "zu festes klammern" nach 3 Wochen gar nicht geht.

    Ich kann Dir nur raten, zu einem Fachmann zu gehen, denn in meinen Augen ist Dein Problem zu gewaltig, als dass man das mal eben in einem Forum abklären könnte.
    Du hast ein Problem. Und dass muss erst geklärt werden, ehe Du eine harmonische Beziehung anfangen kannst.

    LG würmchen

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    • Re: Trennung, Hoffnungslosigkeit,

      "und ich war Abseits der Streits immer ein sehr liebevoller Partner."

      In Ihrem Beitrag kommt das Wort Streit auffällig häufig vor.
      Vielleicht drängen die Streits Ihre liebevolle Art - wie Sie schreiben - so in den Hintergrund, dass die Gesamtbilanz negativ ausfällt?

      Kommentar


      • Re: Trennung, Hoffnungslosigkeit,


        Ich liebe sie, und wenn sie meint ohne mich glücklicher zu sein, okay. Will nichts mehr als dass es ihr gut geht.
        Hi,
        das ist ein sehr guter Ansatz.

        Das Problem scheint, das du diesen Wunsch nicht in eine Beziehung transportieren kannst, dort handelst du vor allem zu deinem Wohle, verteidigst das was dir lieb ist, deine Partnerin, auch gegen sie selber.

        Auch das du sie ständig kontaktierst, spricht weniger für die Umsetzung deines Wunsches sie möge glücklich werden, als viel mehr für die Durchsetzung deiner Bedürfnisse, nicht loslassen zu wollen/können.

        Ich glaube der Beschluss das es okay ist, wenn sie ohne dich glücklicher ist, ist nur ein Lippenbekenntnis.
        Es ist das wofür du gerne stehen würdest, wie du gerne handeln würdest, das tust du aber nur wenn es dir auch gut geht, sobald du Befürchtungen hast, oder Sehnsüchte, stehst du im Mittelpunkt.
        Wahrscheinlich glaubst du daran das es gut für euch beide ist, wenn du den "Ist" Zustand der Beziehung mit Wortgewalt verteidigst.
        Beziehungen verändern sich, Partner haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse, nur wenn du es schaffst tatsächlich zu leben, das du einer Freundin gönnst was sie anstrebt, nur dann bekommt der Satz von dir auch einen Inhalt.

        Kontaktiere sie nicht mehr, gönne ihr das sie frei ist und versuche deine Vorstellungen vom Wollen das es ihr oder der nächsten Partnerin, einfach nur gut geht, umzusetzen.
        Denn wenn du das tatsächlich willst und auch bereit dafür bist, deine Bedürfnisse zurück zu setzen, nur dann wird es mit der nächsten Freundin sicher besser funktionieren.
        Du musst deine Ängste vor dem Scheitern überwinden, deine Versuche den Moment der Perfektion mit aller Gewalt festzuhalten.
        Wenn man darauf bedacht ist das es dem anderen gut geht dann kann man nicht scheitern, selbst nicht bei einer Trennung.

        Im Moment denkst du nur an dich, denn für dich ist sie es die das Gute weg wirft, aber wahrscheinlich hat sie ihre Gründe dafür, z.B. das für sie das Schlechte am Ende überwogen hat.

        Behalte sie in guter Erinnerung und lerne daraus und hör auf dich ihr durch tägliche Kontakte aufzudrängen.
        Wenn du ihr Ruhe vor dir gönnst, dann wird sie dich auch in guter Erinnerung behalten, wenn nicht wirst du nur lästig und aufdringlich erscheinen, damit übt man sicher keine Anziehungskraft aus.
        Wenn du ihre Entscheidung akzeptierst, dann klappt es auch mit dem Cut, aber z.Z. akzeptierst du sie nicht, sondern konzentrierst dich nur auf das was hätte sein können, was du willst und sie muss ertragen das du sie täglich damit konfrontierst.

        Brich den Kontakt ab, bevor aus den schönen Erinnerungen schlimme werden.
        Und wer weiß, wenn du ihr damit den Respekt für ihre Entscheidung signalisierst, ihr das tatsächlich gönnst und dich auch für sie freuen kannst das sie abschließen kann, sie mit deiner Distanz sogar dabei unterstützt, dann könnte die Zukunft sogar noch etwas für euch bereit halten.
        Du solltest aber nicht hoffen und deshalb mit Großmut handeln, sondern abschließen und so handeln weil du es ihr wirklich gönnst, das sie neu anfängt.
        Nur dann kannst auch du dich weiterentwickeln und das was du jetzt erlebst zum Vorteil deiner Zukunft nutzen.

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        • Re: Trennung, Hoffnungslosigkeit,

          Hy love it,

          ehrlich gesagt, weiss ich jetzt gar nicht, wie ich Dir helfen kann.
          Dass Sie das lesen, fühlt sich schon gut an! Dass Sie etwas antoworten auch, danke!

          Und dann fängst Du an zu klammern, weil es ja endlich klappen muss. Das merkt die Frau und nimmt Ausreis, weil "zu festes klammern" nach 3 Wochen gar nicht geht.
          Die 3 Wochen bezogen sich auf den Zeitraum der Trennung bis heute.
          Ich kann Dir nur raten, zu einem Fachmann zu gehen, denn in meinen Augen ist Dein Problem zu gewaltig, als dass man das mal eben in einem Forum abklären könnte.
          Du hast ein Problem. Und dass muss erst geklärt werden, ehe Du eine harmonische Beziehung anfangen kannst.

          LG würmchen
          Von was für einen Fachmann sprechen wir hier?

          Ich mache mir wieder so viele Selbstvorwürfe, jetzt gerade. Ich bin so ein entspannter Zeitgenosse, dass ich sie jetzt verloren habe, weil ich wegen Lapalien austicke passt einfach nicht nur mir.

          In Ihrem Beitrag kommt das Wort Streit auffällig häufig vor.
          Vielleicht drängen die Streits Ihre liebevolle Art - wie Sie schreiben - so in den Hintergrund, dass die Gesamtbilanz negativ ausfällt?
          Das stimmt leider. Es waren aber auch nie wirklich Streitpunkte. Sie sagt was und es fühlte sich an wie in vergangenen Beziehungen. Da hat mein Körper dicht gemacht. Ich mich kühl abgewendet. Bloß nichts wie früher werden lassen. Dadurch gab es dann Streit..
          Korrekt, das hat alles kaputt gemacht.


          Ich möchte nichts lieber als das es meinen Mitmenschen gut geht! Ich nehme mich oft zurück. In vielen Dingen. Mich stört das nicht, geben und nehmen. Aber ich gehe da später noch mal ein.

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          • Re: Trennung, Hoffnungslosigkeit,

            Sie sagt was und es fühlte sich an wie in vergangenen Beziehungen. Da hat mein Körper dicht gemacht. Ich mich kühl abgewendet. Bloß nichts wie früher werden lassen.
            Genau das meine ich.
            Du wirst in keiner Beziehung glücklich sein, solange die Probleme der Vergangenheit Dich immer wieder ieinholen.

            Und genau das ist der Punkt!
            Dieses Problem ist nur vor Ort mit einem Psychologen oder anderen Seelsorger in mehreren Sitzungen zu beheben.

            Im Forum kriegst Du zwar oberflächliche Tipps, die Dein Problem aber nur peripher behandeln können.

            Viel Erfolg

            LG würmchen

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