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Räumliche Trennung

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  • Räumliche Trennung

    Hallo, ich bin 36 Jahre alt mein Partner auch. Wir sind 14" Jahre lang zusammen. Er hat zwei Kinder die zu sehr aus dem Ruder laufen. Von Februar bis Ende November hat sein Sohn hier gewohnt. Der ist jetzt 16. Nur am klauen u lügen. Jetzt ist er erst mal bei der Mutter. Zum Januar hat sich mein Freund eine Wohnung für sich u Sohn genommen. Ich weiss aber nicht ob wir diesen Stress u Trennung auch noch durchhalten. Ich könnte natürlich noch einen halben Roman schreiben aber vielleicht reichen Ihnen die kurzen Informationen um mir zu helfen. LG Jenny


  • Re: Räumliche Trennung

    Hallo, ich habe es nicht ganz verstanden, werdet Ihr nur getrennt Leben oder trennt Ihr euch für immer?

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    • Re: Räumliche Trennung

      Nur getrennte Wohnungen.

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      • Re: Räumliche Trennung

        Schon ein bisschen wenig.
        Wir wissen ja gar nicht welche Probleme ihr beim Durchhalten habt und ansonsten.

        So kann man nur raten, zu schauen was die Zeit bringt.

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        • Re: Räumliche Trennung

          "..aber vielleicht reichen Ihnen die kurzen Informationen um mir zu helfen. "

          Nein, sie reichen leider nicht.

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          • Re: Räumliche Trennung

            Die beste Hilfe ist sicher, wenn man sich einmal sagt, das ist alles Nebensache, das ist alles nicht wirklich wichtig, das ist alles wie eine beiläufige "Nummer", die nicht wirklich zählt.
            Jenny, sei dir klar darüber, dass ein Leben nicht lange dauert. Es sind nur ein paar Jahre, die wir haben. Ob man die in Stress verbringen soll? Ist das nicht etwas doof?
            Tired hat geraten, schau, was noch auf dich zu kommt- das rate ich dir auch. Sieh alles als normal an, selbst Sachen, die du gerade erlebst. Werd nicht nervös, mach deine Arbeit und leg am Abend die Beine hoch, lass es dir gut gehen, akzeptiere alles, nur nicht, dass du deine Ruhe aufgibst. Lieber soll der Partner gehen, als deine Gesundheit, oder?
            Ich wette, in ein paar Jahren lachst du über diese Vorfälle. Du weißt ja gar nicht, was dein schönes restliches Leben noch alles für Überraschungen für dich bereit hält. Lass los.. :-)) ....und plane, was du immer schon wolltest, dafür aber nie wirklich Zeit hattest. Machs, wann sonst, als jetzt?
            Liebe Grüße
            vergiss nicht auf dich, dein bester Freund und Begleiter musst du dir selber sein
            Servus
            Elektraa

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            • Re: Räumliche Trennung

              Hallo Jenny,

              wie seid ihr bisher mit den Kindern umgegangen? Wie viel Kontakt gab es? In welcher Form? Wie ist das Verhältnis zur Mutter der Kinder? Wie sieht es mit dem zweiten Kind aus? Und wie hast du dich als Partnerin des Vaters zu den Kindern positioniert? Wie werden Absprachen bezüglich des Umgangs mit den Kindern getroffen? Wie empfindest du eure Partnerschaft? Und möchtest du/möchtet ihr noch gemeinsame Kinder? Welche Pläne habt ihr für eure gemeinsame Zukunft?

              All das wären wichtige Informationen, um auf deine konkrete Situation einzugehen. Ansonsten bleibt es hier oberflächlich. Eine räumliche Trennung, um Dampf aus den Kessel zu nehmen, finde ich prinzipiell eine gute Idee (wenn es finanziell möglich ist). Ihr werdet aber eure Partnerschaft neu gestalten und regeln müssen, neue Absprachen treffen.

              Vielleicht magst du noch ein wenig mehr erzählen?

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              • Re: Räumliche Trennung

                Also die Mutter hat beide Kids damals in einem Heim gegeben. Hat geheiratet u ein neues Kind bekommen. Mark hatte lange Zeit keinen Kontakt zu beiden Kindern. Der Sohn war nie länger als ein Jahr in diversen Heime. Er war in Irland und in Rumänien in pflegefamilien. Die Mutter hat damals alles daran gesetzt das er nicht an die Kinder kommt. Der Sohn ist unbelehrbar u sehr schwer. Hier hat er mich mehrfach beklaut u kann leider nur lügen. Mark liebt mich sehr u für ihn ist diese räumliche Trennung sehr schwer. Wir hatten natürlich auch in den 14 Jahren Beziehung oft Streit u Stress. Anfang 2013 hatte ich mich auch getrennt u bin ausgezogen. Er hat 6 Monate gelieten u stand jeden Tag vor meiner Tür. Wir hatten dann lange u intensiv Gespräche. Sind wieder zusammen gekommen u er ist bei mir eingezogen. Alles lief super. Bis im Februar sein Sohn auch hier einziehen müsste da die Mutter, wo er mittlerweile wieder wohnte nicht mehr konnte. Nun hat Mark zum Januar eine Wohnung für sich u seinem Sohn gefunden. Der aber schon sagte das er sowieso macht was er will.

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                • Re: Räumliche Trennung

                  Ich habe zu der Tochter ein gutes Freundschaftliche Verhältnis. Bei dem Sohn ist dieser versuch leider gescheitert. Nein eigene Kinder haben wir nicht. Er hatte zwar oft den Wunsch, aber ich bin u war der Meinung das die zwei die er hat ihn genug auf Trab halten.

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                  • Re: Räumliche Trennung

                    Toll, ich glaub, das ist die beste Lösung, für diesen Jungen eine eigene Wohnung einzurichten, zuerst betreut, dann - in ein paar Monaten für ihm selbst. Ich habe auch mit nicht einmal sechzehn in einer fremden Großstadt meine erste eigene Wohnung gehabt.
                    Wie wäre es Jenny, wenn du ihm Geschenke machst? Kleine, aber dafür ganz liebe. So dass er weiß und merkt, ein "Feind" bist du nicht, nicht einmal, wenn er sich noch so als Lügner und angeblicher "Gauner" benimmt. So ein Gesicht ist eine Maske, die setzt man auf, wenn man merkt, dass man ganz wenig verstanden wird. Hinter dieser Maske kauert der Kleine, der sich fürchtet und schämt.
                    Macht ihm ein Angebot, er darf bestimmen, wie sein Leben verlaufen darf. Selbst wenn das ein Hindernislauf wird, es macht stark und selbstbewusst, sich eigenverantwortlich fühlen zu dürfen.
                    Vielleicht kommt dein Partner bald wieder in deine Wohnung, zum Jungen hin vertraut, zu dir ebenso.
                    Oder meinst du, der Bub ist ständig nur sechzehn?

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                    • Re: Räumliche Trennung

                      Alles gewesen. Fernseher, x. Box, Headset, vier Handys in sechs Monaten.

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                      • Re: Räumliche Trennung

                        Auch selber entscheiden haben wir zugelassen. Dann steht er nicht mal zur schule auf. U wenn er raus ist u ich dachte er ist zur schule war er in der Stadt zum klauen

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                        • Re: Räumliche Trennung

                          Wenn er einfach so ins Heim gegeben wurde, dann ist sein Verhalten verständlich, aus seiner Sicht wurde er von beiden Elternteilen abgeschoben.

                          Hat dein Freund eine eigene Wohnung weil er denkt so besser mit dem Sohn zurecht zu kommen, oder weil du es besser fandest, oder war zu wenig Platz?
                          Weshalb ist er ausgezogen?

                          Hast du nur wegen dem Sohn bedenken, oder gibt es noch andere Probleme?
                          Weshalb sprichst du von Trennung?
                          Seht ihr euch nicht mehr, kann er dich nicht besuchen, du ihn nicht?

                          Große Geschenke haben etwas von Bestechung und vor allem wird das ausgenutzt, du muss ein Maß finden das ihm klar macht das du ihn unterstützen möchtest, aber dich nicht ausnutzen lässt.
                          Ihn entscheiden zu lassen geht wohl auch nur durch geben und nehmen, allerdings sollte er nicht entscheiden dürfen ob er zur Schule geht.
                          Gebt ihm großzügige Freiräume, erwartet dafür das er seine Pflichten erfüllt, wenn nicht werden die Freiräume vorübergehend wieder kleiner.Ihr könnt mit ihm zusammen Regeln aufstellen und Extras besprechen die er für die Einhaltung bekommt, er kann sich an der Aufstellung beteiligen, so fühlt er sich mehr in der Pflicht und auch erwachsener behandelt.
                          Versucht seine Vernunft zu wecken, indem ihr ihn vollwertig behandelt, benimmt er sich nicht vollwertig dann muss er damit leben das er eine Zeit lang wieder so behandelt wird wie er sich benimmt. Er muss aber immer wieder eine Chance bekommen, nach einer Zeit der Konsequenzen, die vorher auch mit ihm besprochen werden. Er sollte auch spüren das ihr ihm vertraut, an ihn glaubt und es wertschätzt wenn er sich bemüht, aber das geht auch ohne Geschenke wie Fernseher u.ä.

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                          • Re: Räumliche Trennung

                            ich hab auch an Zuckerl gedacht, oder an eine Tafel Schokolade, die aber mit einem kleinen Schmunzeln überreicht ( ein warmes Blitzeln aus den Augenwinkeln wäre aber dabei das Hauptgeschenk, die Süßigkeiten eher eine Geste) . Bei großen "Geschenken", handelt man sich eher einen Status ein als "zu Gebender", jemanden, der zu geben hat, wie wenn das ein Recht wäre, oder Anspruch- erst recht, wenn daran Bedingungen geknüpft werden. Das ist nicht Liebe, das sind Hiebe. Natürlich nur als solche wahrgenommen, nicht echt liebe Jenny.
                            Es ist ein Wesen, das hier ist um sich umzusehen, um zu erfahren. Ich habe auch mit einem Heim-Status ( war im Internat, wurde aber oft mit Heim bedroht) ich hab auch so eine "Karriere" gemacht. Es ist zu wichtig, dass es solche Leute gibt, die hinter die schöne Fassade schauen und auch das kennen gelernt haben, was ein Normalo nie erfährt. Ich sehe mich heute als Normalo, der aber viel verstehen kann, weil selbst erlebt und selbst ergangen ist anders, als wenn man davon nur hört.
                            Er ist und bleibt ein hoch zu respektierender Mensch, egal welche Wege er einschlägt. Was ist schon ein Schulbesuch- er wird sicher seine Werte ohne dieses Gesellschaftsdogma finden. Geh davon aus, er geht dich nichts an, er ist eine Zwischenstation in deinem Leben, du hast dein eigenes. Das inkludiert auch, dass du dich von ihm trennst, wenn er dir zu viel wird.
                            Ich find, das gehört alles unter die Rubrik Lebendigkeit.
                            Bis später
                            Du hast bisher schon viel erzählt, spannend.
                            Lieben Gruß
                            Elektraa

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                            • Re: Räumliche Trennung

                              Platz habe ich aber ich konnte das alles nicht mehr ertragen. Deswegen die getrennten Wohnungen. Ja er hofft das er so besser mit ihm klar kommt. Ist seine letzte Chance. Kleine Geschenke gab es auch. Geld für ein Essen draußen o wenn er sich etwas zu essen o trinken holen wollte.

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                              • Re: Räumliche Trennung

                                ( war im Internat, wurde aber oft mit Heim bedroht)
                                Es gibt noch ein paar gängige Sprüche dazu!... Beispiel:
                                Solange du bei MIR wohnst....

                                Was soviel bedeutet: Aus Pflicht-übung, wird's du als "Gast" geduldet, wenn du allerdings die Kurve kratzen könnte, wäre es doch ohne dich hier, ganz nett.
                                ​ Da ich alleine erziehende bin, fragen mich manchmal die Leute ob mein Sohn bei mir wohnt & weil ich diese Fragen schon immer der massen unter alle Karotten finde, sage ich...Nein, natürlich nicht! Ich wohne bei ihm !
                                ​Ein zuhause ist der Besitzanspruch von alle in eine Familie, ich wohne mit meine Familie Zuhause, es ist NICHT MEIN Zuhause.
                                ​Niemals darf man sagen Meine Wohnung mein zuhause mein Tisch. Seiden, die Familie die da wohnt, ist nicht gewünscht.

                                Ein Kind sagt Automatisch : Ich komme nachhause, ich gehe Nachhause...
                                Ha endlich zuhause! Hmmm... riecht es guuutt, oooh ich habe soooo guuut geschlafen,...
                                Das kind angagiert sich selbstverständlich im Alltag, weill es für sein Zuhause ist, Punkt.
                                Wenn es aber nicht vermittelt bekommt, was bleibt dann ? Die Strasse...
                                Ist immer noch alle mal besser als ein "Gast" zu sein, den man nicht wünscht.

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                                • Re: Räumliche Trennung

                                  Drastisch, aber klare Aussage - Rini eben.

                                  Kommentar

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