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Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

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  • Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

    Ich bin seit über 30 Jahren mit einem etwas jähzornigen Mann verheiratet. Immer wieder flippt er bei der geringsten Bemerkunng meinerseits aus. Bedroht mich und öffnet mir die Tür damit ich verschwinden soll. Ist das ganze vorbei, höre ich jedesmal das gleiche. Er liebt mich und ist glücklich mit mir???????? Geht es jemandem genauso? Ich hab schon oft daran gedacht abzuhauen, nur ohne Geld und keine Arbeit sitze ich fest.


  • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

    Hast du den keine Kapazität frei um zu arbeiten?

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    • kislany
      kislany kommentierte
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      Kapazität wäre da nur musste ich meinen letzten Minijob wegen ständiger Schmerzen aufgeben.

    • Rini
      Rini kommentierte
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      Welsche schmerzen hast du den? Gehst du zum Arzt?

  • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

    Ist es denn in den 30 Jahren immer schlimmer geworden?
    Spielt Alkohol eine Rolle?
    .....
    Mehr Informationen wären nicht schlecht um sich eine Meinung oder bessere Ratschläge geben zu können

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    • kislany
      kislany kommentierte
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      Schlimmer ist er nicht geworden. Alkohol ist zwar oft im Spiel aber nicht ausschlaggebend für seine Ausraster.
      Er hat nie gelernt Verantwortung für sich und andere zu tragen. Meist flippt er aus wenn er sich überfordert fühlt.

  • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

    Hat man über dreißig Jahre so gemacht, dann ist es schwer das noch berichtigen zu können.
    Natürlich bist du beteiligt an diesem gewohnheitsmäßigem Benehmen und Verhalten kilsany. Weil du so bist, ist er so.
    Wenn man sich ändert, dann ändert man automatisch auch sein Umfeld.
    Das bedeutet, wenn du anders reagierst, als bisher, ( also deine Reaktion änderst, deine Blicke, deine Worte anders wählst, deine Haltung, deine bisherige "Antwort" darauf anders gibst als bisher) dann ist zu mindestens ein Schritt getan aus eurem Dilemma.

    Er weiß ja gar nicht, was es bedeuten würde, wenn du gehst! Er ist sicher zu sehr abhängig von dir, als dass er auf dich verzichten könnte. Das merkt man schon in wenigen Tagen, was der andere alles füllt und gefüllt hat- wenn er nicht mehr da ist! Du hast dir noch nicht bewusst gemacht, wie wichtig du bestimmt bist. Er wird meinen, ER ist der Macher, sonst würde er anders sein zu dir.

    Du solltest als erstes in jeder Situation, die dir passiert gelassen sein können und frei von Furcht und Angst.
    Von wegen, du musst bleiben. Google einmal, wieviel Unterhalt dir zusteht. Mach einmal eine Rechtsberatung mit. Geh einmal auf eine Frauenstelle und erkundige dich und dann reden wir hier weiter.
    ER würde alles verlieren, viel mehr, als nur Geld, oder eine Mithilfe. Gemeinschaft, Gesellschaft, Betreuung, Frau- ist unbezahlbar und nicht leicht zu haben- schon gar nicht für jemand, der solche Macken pflegt. Er muss das fühlen und spüren- sonst geht das immer so dahin. Was ja schade wäre beiderseits.

    Magst du ihn noch eigentlich? Ganz wenig wenigstens?

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    • kislany
      kislany kommentierte
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      Sicher ist es schwer alte Gewohnheiten abzulegen. Vieles hat sich in den 30 Jahren ja auch gebessert. Er schlägt mich nicht mehr weil ich im gedroht habe zu gehen sollte er noch einen Übergriff wagen. Die Angst davor habe ich aber das er es wieder tun könnte wenn er sich vor mir aufbaut( er ist einen guten Kopf größer als ich) ist nach wie vor geblieben.
      Sicher könnte ich gehen und alles hinter mir lassen, nur bin ich es gewohnt nicht gleich alles wegzuwerfen. Dies ist mein zweiter Mann und einen weiteren möchte ich nicht. Das einzige was mir bei ihm angst macht ist seine Unberechenbarkeit. In einem Moment ist er fürsorglich und im nächsten rastet er völlig aus.
      Ich komme mit dem ständigen Wechsel seiner Gefühle nicht klar. Je älter er wird um so hilfloser erscheint er mir.
      Mein Verhalten ihm gegenüber veränderte sich nachdem ich zum zweiten mal in einer Schmerzklinik 8 Wochen ohne ihn war. Die angst vor ihm ist in den Hindergrund gerückt. Ich sehe mich selbst mehr und mehr. Genau das hat ihn aber noch agressiver mir gegenüber gemacht. Je selbstständiger ich werde umso schlimmer verhält er sich.
      Ob es Liebe ist die mich bei ihm hält kann ich nicht sagen. Zu oft hat er meine Gefühle mit Füßen getreten.

    • Rini
      Rini kommentierte
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      Wenn er sich aufbraust vor dir und du angst hast das er zuschlägt sage ihm :
      Nur ein mal mein lieber & du hast damit ein tierische Probleme. Tue es!

      Ich hatte ein mal ein Mann vor mir der das tuen wollte, ich habe ihm gesagt :
      "Schlag zu, aber siehe zu das ich nicht wieder aufstehe, sonnst bis du dein Lebenslang ganz sicher nicht mehr froh".

      Glaube mir, ein Mann wird ganz klein, wenn er merkt das "Frau" nicht den blick senkt... aber hallo!


  • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

    Vielleicht glaubt man es mir eines Tages, wir lachen zu wenig. Es wäre richtig, bei so einem Rausschmiss zu lachen und selber dabei zu tun, als würde man ihn rausschmeissen- wie liebe Kinder halt. Zu viel Ernst, zu viel Betrübnis, viel zu viele verlorene schöne Momente gibts, weil wir uns so wichtig machen und nehmen. Er ist ein kleiner Trottel, du bist es auch, und mächtig nett könnt ihr auch sein- so ungefähr wäre es zu haben, das mit dem Bedrohen gegenseitig. Man lebt wirklich leichter, wenn man sich nicht ärgert.

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    • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

      Ich bin seit über 30 Jahren mit einem etwas jähzornigen Mann verheiratet. Immer wieder flippt er bei der geringsten Bemerkunng meinerseits aus. Bedroht mich und öffnet mir die Tür damit ich verschwinden soll. Ist das ganze vorbei, höre ich jedesmal das gleiche. Er liebt mich und ist glücklich mit mir???????? Geht es jemandem genauso? Ich hab schon oft daran gedacht abzuhauen, nur ohne Geld und keine Arbeit sitze ich fest.
      Was hält dich an ihm, wenn du das über 30 Jahre mitmachst?
      Wenn du schreibst, dass er "etwas jähzornig" sei, war das schon immer so? Wie bist du früher damit umgegangen? Hat sich sein Verhalten im Laufe der Zeit verschlimmert? Was empfindest du für deinen Mann?

      Am meisten stutzig macht mich, dass du davon schreibst, dass er dich bedroht. Elektraa hat im Grunde schon alles geschrieben, du kannst jederzeit gehen und du hast auch die Möglichkeit, dir finanzielle Unterstützung zu holen. Wenn der Unterhalt nicht ausreicht bzw. wenn dein Mann da zunächst Ärger macht, springt der Staat ein. Wenn du dich bedroht fühlst, kannst du auch kurzfristig in einem Frauenhaus geschützten Unterschlupf finden. Hier findest du Informationen und bekommst Auskunft: http://www.autonome-frauenhaeuser-zi...uenh%C3%A4user

      Alles Gute!

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      • kislany
        kislany kommentierte
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        Zu Beginn einmal Liebe. Dann waren es die Umstände und jetzt vielleicht die Gewohnheit. Auch das Wissen das es ihm schlecht gehen würde.
        Jähzornig war er schon immer, was vor Jahren dazu führte das ich eine Woche zu meinen Eltern zog. Auch da konnte ich mich nicht dazu durchringen mich ganz von ihm zu trennen. Kam jeden Tag zu ihm, kochte machte sauber und fuhr dann wieder zu meinen Eltern. War wie eine Glucke besorgt.
        Wie ich schon Elektraa geschrieben habe, weis ich nicht ob es noch Liebe ist die mich bei ihm hält.
        Danke für die Links!

      • Rini
        Rini kommentierte
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        Ich denke aber das der Link für dich nichts neues ist und das du schon längst weisst was zu tun ist.
        Du bist in eine Abhängigkeit so wie Droge oder Alk.
        Hast du jemals etwas für dich alleine was gemacht? Eine reise oder sonnst was aus dem 4 Wände?

      • kislany
        kislany kommentierte
        Kommentar bearbeiten
        Hallo Rini
        ( Ich denke aber das der Link für dich nichts neues ist und das du schon längst weisst was zu tun ist.
        Du bist in eine Abhängigkeit so wie Droge oder Alk.
        Hast du jemals etwas für dich alleine was gemacht? Eine reise oder sonnst was aus dem 4 Wände? )



        --------------------------------------------------------------------------------

        Erst seit ein paar Jahren habe ich mich selbst wieder gesehen. Mein ganzes Leben habe ich nur für ihn und meine Familie gelebt. War zu beschäftigt um an mich selbst zu denken.

    • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

      Ich denke das ein Problem, hier, ganz gut beschrieben ist.
      wikipedia.org/wiki/Co-Abhängigkeit

      Kommentar



      • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

        http://de.wikipedia.org/wiki/Co-Abhängigkeit

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        • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

          Hallo Kislany,

          ich denke was dich hält ist das dir dein Mann, trotz allem, große Sicherheit gibt.
          Du kennst all seine Facetten und bist auf alles vorbereitet, du bewegst dich in bekannten und berechenbaren Gefilden.

          Wenn du gehst dann weißt du nichts, kannst dich kaum auf das was dich erwartet vorbereiten, es fehlt die Sicherheit.
          Du hast Angst, vorm Verlassen, vor der ungewissen Zukunft die dann auf dich zukommt und vorm auf dich alleine gestellt sein.
          Du bist ein ängstlicher Mensch, aber das ist ja klar, wärst du es nicht dann würde dich nichts mehr halten und damit bist du weiß Gott nicht alleine, sonst hätten solche Menschen keine Chance die Ängste anderer so nutzen, das sie ihnen Macht über sie verleihen.
          Dein Mann ist nur in dieser Position weil er die Energie deiner Schwächen nutzt und sie in eine übermächtige Kraft umwandelt, die er sich dann zu eigen macht.
          Du alleine nährst seine Stärke und bringst ihn in die Position der Chef zu sein, aber er ist es nicht, du bist es, denn ohne dich hätte er diesen Einfluss nicht, auf niemanden.

          Jetzt frage dich doch mal was dich in deinem Leben glücklich macht, wofür es sich lohnt bei ihm zu bleiben, was macht dein Leben bei und mit ihm lebenswert? Wofür lohnt es sich ihm deine Kraft zu opfern, anstatt sie selber zu nutzen?

          Wenn dir dazu nicht viel einfällt, dann solltest du deinen Weggang vorbereiten, denn das Schlimmste was dir da draußen passieren kann ist ein Leben das sich ähnlich gestaltet.
          Das Beste ist das du es selber bestimmst, nicht mehr abhängig bist, schöne Dinge genießen kannst, Freunde findest, Lebensinhalte die dich ausfüllen. Es besteht eine gute Chance das du das erreichst, zumindest einen guten Teil davon kannst du erreichen. Du hast alle Möglichkeiten, zu denen auch scheitern gehört, aber eben nicht auf ganzer Linie, sondern nur in Teilbereichen, andere Bereiche wirst du umsetzen können und zufrieden damit sein.
          Immerhin hast du dann Chancen und auch recht gute.
          Welche Chancen auf Verbesserungen und ein wenig Zufriedenheit, vielleicht sogar Glück, hast du wenn du bleibst?
          Pass auf das du nicht eines Tages dasitzt und nur über verpasste Chancen nachdenkst, obwohl du die Gelegenheit hattest sie zu nutzen.

          Denn euer Leben lohnt sich nur für ihn, aber das ist zu wenig, du bist der Wirt und er die Zecke, Zecken machen krank.

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          • kislany
            kislany kommentierte
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            Du magst recht haben das ich vor allem wegen meiner Angst vor dem Ungewissen bei ihm geblieben bin. Auch damit das ich sehr ängstlich auf alles neue reagiere. Ich war nicht immer so. Vieles in meinem Leben hat mich zu dem gemacht was heute von meiner Person übrig ist.
            Ich arbeite jeden Tag daran mehr und mehr von meiner Unabhängigkeit zurück zu bekommen. Leider ist dies in meiner Situation nicht so einfach. Ich habe nie einen Beruf gelernt und bin seit Jahren nur Hausfrau.
            Geld kann ich von ihm keines erwarten da keins da ist, was auch teils meine Schuld ist. Hätte ich arbeiten können wäre es nie zu all dem gekommen. So habe ich mir meinen Weg unabhänig zu bleiben verbaut.
            Oft denke ich das er vielleicht deshalb ausrastet weil ich vielleicht eine Belastung für ihn darstelle. Er arbeitet und ich sitz zu hause. Als Alleinverdiener ist es in der heutigen Zeit nicht so einfach.

        • Re: Mann äußert bei jedem Streit ich könnte ja gehen, seit 30 Jahren

          Vielleicht glaubt man es mir eines Tages, wir lachen zu wenig. Es wäre richtig, bei so einem Rausschmiss zu lachen und selber dabei zu tun, als würde man ihn rausschmeissen- wie liebe Kinder halt. Zu viel Ernst, zu viel Betrübnis, viel zu viele verlorene schöne Momente gibts, weil wir uns so wichtig machen und nehmen. Er ist ein kleiner Trottel, du bist es auch, und mächtig nett könnt ihr auch sein- so ungefähr wäre es zu haben, das mit dem Bedrohen gegenseitig. Man lebt wirklich leichter, wenn man sich nicht ärgert.
          wahre Worte, aber im Alltag halt nicht immer so einfach umsetzbar :-)

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