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Todesangst nach OP

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  • Todesangst nach OP

    Hallo,
    Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin,erhoffe mir trotsdem Hilfe.

    Meine Oma,71Jahre,wurde letzte Woche Freitag am Herz operiert.Es war laut Ärzten eine schwere OP,die sie aber gut überstanden hat.
    Nun ist sie aber nach dem Aufwachen schwer verwirrt.Sie schreit und schlägt um sich,weiß nicht wer sie ist und wo sie ist.Es war so schlimm,das sie nun wieder unter starken Beruhigugsmitteln steht.Seit heute nachmittag ist sie am Beatmungsgerät weil sie spastisch wäre.
    Leider können wir imer nur telephonieren,da wir von weiter weg kommen und in der ganzen Aufgeregtheit,verstehen wir nur die Hälfte und können mit den vielen Fachausdrücken nichts anfangen.
    Nun zu meinen Fragen:
    Was ist/bedeutet spastisch?

    Woher kommt diese Todesangst?Kann es an zu wenig Sauerstoff gelegen haben,während der Narkose das sie so verwirrt ist??
    Die Ärzte sagen auch das dies Angst durch die Narkose hervorgerufen wurde,sie würde irgendwas verarbeiten.

    Die Ärzte sagen innerhalb von 3 Tagen hört das auf und wieder andere sagen,das das noch Wochen dauern könnte.

    Haben wir mit bleibenden Schäden zu rechnen?

    Auch ist sie wahnsinnig aufgequollen.Ist das normal?


    Ich hoffe sosehr das Sie mir weiterhelfen können,oder mir einen Tipp geben können wo ich im Netz noch weiter suchen kann.



  • RE: Todesangst nach OP


    Hallo Maya,

    mit "spastisch" sind krampfartige Zustände bzw. Lähmungen gemeint (unnormal erhöhte Muskelspannung). Ursache ist eine Schädigung/Funktionsstörung des Gehirns bzw. ZNS (zentrales Nervensystem). Hängt sicher irgendwie mit der OP zusammen. Gerade ältere Menschen verkraften so was meistens nicht so leicht. Man kann da in manchen Fällen eigentlich schon froh sein, wenn sie es überhaupt überleben...

    Auch die Verwirrtheit ist Folge einer Hirnleistungsstörung.

    Ich denke, ihr müßt jetzt geduldig sein. Die Erholung nach so einer OP dauert mehrere Wochen, wenn nicht Monate.

    Alles Gute
    U.

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    • RE: Todesangst nach OP


      wahrscheinlich handelt es sich bei dem erleben ihrer großmutter um ein sogenanntes durchgangssyndrom, also einen quasi psychotischen zustand infolge einer narkose (angst, verwirrung, orientierungslosigkeit...). wie ihnen bereits mitgeteilt wurde, geht dieses phänomen i.d.r. nach wenigen stunden bis tagen vorrüber, allerdings muß man bei einem menschen von anfang 70 mit schwerer herzerkrankung/herz-op immer mit z.t. auch gefährlichen komplikationen rechnen. auf alle fälle wünsche ich ihnen viel kraft mit der situation umzugehen und ihrer großmutter baldige genesung.

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      • RE: Todesangst nach OP


        Hallo Maya,

        wie geht es denn Deiner Großmutter inzwischen? Ich erlebe zur Zeit etwas ähnliches. Meine Großmutter hat sich vor 2 Wochen das Fußgelenk gebrochen und wurde operiert. Nach der OP wurde sie zusehends verwirrter. Anstatt einer Besserung, verschlimmert sich dieser Zustand. Heute war es auch soweit dass sie auf meine Mutter einschlug, sehr agressiv und feindselig war. Als ich sie gestern besuchte war sie ebenfalls sehr agressiv und merkwürdig. Ich erkenne sie kaum wieder und mache mir Sorgen. Uns haben die Ärzte ebenfalls erzählt ,dass es an der Narkose liegt. Ist es denn bei Deiner Großmutter besser geworden?

        Schöne Grüße

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