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Thema HPV und neue Partnerschaften

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  • Thema HPV und neue Partnerschaften

    Guten Morgen,
    ich gehöre mit meinem Alter von 37 Jahren zu jenen Jahrgängen, die leider nicht gegen HPV geimpft wurden. Nun war ich 2 Jahre im Ausland und hatte in der Zeit weder eine Freundin noch anderweitigen Kontakt.

    Zurück in Deutschland habe ich eine Frau kennengelernt, die mir nach einigen Wochen mitteilte, dass sie mehrere HPV Viren chronisch habe und auch nicht mehr los werde. Ein weiteres Kennenlernen mochte ich daher nicht mit ihr fortsetzen, da meinem Kenntnisstand eine Infektion bei möglichem weitern Kontakt unvermeidbar sind.

    Interessanterweise scheine ich diese Frauen anzuziehen, denn einige Wochen später lernte ich eine andere Frau kennen, die mir ebenfalls zögerlich, aber ehrlich, eine Infektion mit HPV 16, 18 und noch einem weiteren miteilte. Eine Operation habe sie bereits hinter sich, aber vermutlich entweder neu infiziert oder die OP war nicht erfolgreich.

    Die Frage ist für mich, welche Optionen habe ich, bevor das weitergeht....es gibt für Männer kaum Vorsorge um überhaupt Infektionen festzustellen, jedenfalls scheint mein Hausarzt nicht informiert und auch wenig interessiert. Beim Thema Impfung hat er aufgrund meines Alters sofort abgewunken.

    Die Frage ist, muss ich abstinent bleiben, denn scheinbar haben ja doch mehr Damen mit dieser Sache zu tun als man denkt und es scheint auch so, nach Umfragen in meinem männlichen Umfeld, dass viele Männer das Thema überhaupt nicht interessiert - mich schon.

    Was kann man tun, wenn man spätere Krebserkrankungen durch HPV als Mann vermeiden möchte?


  • Re: Thema HPV und neue Partnerschaften

    Guten Morgen llisa,

    vielen Dank für Ihre Frage.

    Wenn Sie auf die Seite des RKI gehen, können Sie einige Informationen finden. Unter anderem steht dort, dass man sich auch als Mann nach dem 17. Lebensjahr unter bestimmten Vorraussetzungen Impfen lassen kann, man nur vorher klären sollte, ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

    Ich verlinke hier einmal zum Beitrag des RKI: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/HPV/FAQ-Liste_HPV_Impfen.html#entry_16870782


    Vielleicht wenden Sie sich einmal an einen Urologen und besprechen dieses Thema, denn letztlich kommt es auch darauf an, ob der Arzt diesem Thema über aufgeschlossen ist und mit Ihnen den Weg geben möchte.

    Viele Grüße

    Victoria

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    • Re: Thema HPV und neue Partnerschaften

      Vielen Dank für Ihre Antwort, es war tatsächlich schwer, einen Arzt zu finden, der hierfür offen ist, was für mich erstaunlich ist. Mein Urologe fand ein offenes Ohr, meinte, die Impfung sei in jedem Falle sinnvoll. Die Kosten muss ich selber übernehmen. Die Frage ist für mich, wieso dieses Thema, so wenig verbreitet ist, wenn nicht einmal Safer Praktiken einen Schutz bieten. Mich wundert auch, dass so vergleichsweise wenige Menschen von HPV überhaupt gehört zu haben scheinen und auch die Arzthelfer/innen, mit denen ich zunächst ja gesprochen habe, davon wenig bis keine Ahnung hatten oder mich sofort abgewimmelt haben mit Bezug auf mein Alter.

      Erst mein Urologe meinte, dass das Thema stark unterschätzt werde und aufgrund der hohen Inkubationszeiten verdrängt. Mich irritiert auch, dass ich nun bei Frauen mit 40plus immer häufiger von diesem Thema höre und Männer hingegen sich für das Thema überhaupt nicht zu interessieren scheinen, das spiegelt auch meine Erfahrung wieder, die ich bei meinen Anfragen in den Praxen gemacht habe.

      Nicht einmal meine Krankenkasse konnte mir kompetent Auskunft dazu geben, die Impfdosen werden mich insgesamt 3 x 200 Euro kosten, es handelt sich um die 9fach Impfung.

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      • Re: Thema HPV und neue Partnerschaften

        Hallo llisa,

        ich kann verstehen, dass Sie hier verwundert sind, dass es so wenig Aufklärung für Männer gibt.

        Warum das so ist, kann ich leider nicht beurteilen, würde aber fast vermuten, dass hier verstärkt bei den Frauen, bzw. jungen Mädchen angesetzt wird, weil diese eigentlich einmal im Jahr zur Kontrolle zum Frauenarzt gehen sollten und diesbezüglich stärker in die Vorsorge eingebunden sind.

        Vielleicht wäre das ja man ein Grund eine Petition zu starten oder einen Brief an das Gesundheitsministerium zu schreiben, dass Männer erst einmal sensibler für dieses Thema gemacht werden sollten, bzw. mehr Aufklärung bekommen, dass sie die Möglichkeit einer Impfung haben.

        Eventuell geschieht dies aber schon in Kinderarztpraxen für Jungen und Mädchen.

        Viele Grüße

        Victoria

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