ich habe seit ca. 7 Jahren einen idiopathischen Hypogonadismus (diagnostisch wurde die Hypophyse und die Schilddrüse untersucht, Glukose-Toleranztest etc. körperliche Untersuchung natürlich inkl. regelmäßige Prostatachecks) Ich bin 28 Jahre alt, 1,81cm groß und mit 114 kg sehr übergewichtig. Ich bewältige mit Essen Probleme, versuche aber mein depressives Verhaltensmuster,mit Hilfe einer Gesprächstherapie beim Psychiater gerade aufzuarbeiten und am Gewicht arbeite ich ebenfalls mit dem Versuch einer Ernährungsumstellung und Sport. Mein Urologe vermutet, weil absolut keine Ursache gefunden wurde, eine unentdeckte Mumpsinfektion in früher Jugend, bei der die Hoden geschädigt wurden.
Ich substituiere derzeit 50mg Testosteron am Tag (wurde vor kurzem von 25mg erhöht), damit komme ich gut klar. Außerdem nehme ich 20.000 I.E. Vitamin D.
Meine Gynäkomastie bds. wird diesen Herbst ambulant operiert. Ich habe ein sehr geringes Hodenvolumen und einen kleinen Penis. Die Körperbehaarung und Bartwuchs haben sich unter Testosteron verstärkt. Ich bin weniger müde (aber trotzdem oft sehr müde) , habe mehr Lust auf Sex, insgesamt hilft das Gel
Nun meine Frage: Ich habe eine ziemlich starke Nebenwirkung auf das Testogel: extremes Schwitzen (außerdem habe ich starke depressive Phasen)
Mein Urologe meint Schwitzen ist allgemein ein Symptom des Hypogonadismus und ebenso eine Nebenwirkung des Testogels.
Das Schwitzen tritt bei kleinster Anstrengung auf. Liegt es nur am Übergewicht oder auch am Testogel?
Ich schwitze extrem im Gesicht und Kopf (richtige Ströme und Tropfen), später dann auf Händen, Brust, Bauch, Rücken und bin oft nach einer halben Stunde klatschnass. Mir ist es sehr peinlich und behindert mich auch beim Arbeiten (Ausbildung Krankenpflege)
Was kann ich im Moment außer weiter Gewicht zu reduzieren tun? Ich bin verzweifelt. ...
Außerdem muss ich voraussichtlich für immer substituieren. Hat das auf Dauer irgendeine schädliche Wirkung? Ich glaube
glaube ohne Testosubstitution komme ich nicht mehr zurecht....
Kommentar