Seit mittlerweile 5 Monaten treten bei mir nach kurzzeitigen (max. 10 Tage) Antibiotika-Therapien und folgender Besserung für 2-3 Wochen immer wieder die „klassischen“ Symptome einer Chlamydieninfektion auf (Reizung der Eichel, Schmerzen in der Harnröhre, im Dammbereich, im Unterleib, teilweise auch in den Gelenken).
Die Infektion habe ich mir vor 5-6 Monaten durch einen sexuellen Kontakt zugezogen. Eine erneute Ansteckung ist ausgeschlossen. In diversen Tests (Abstrich, Urin, Ejakulat) konnte jedoch bisher kein Erreger festgestellt werden. Aus diesem Grund will keiner der besuchten Ärzte (bisher 3) eine längere Therapie verordnen.
Meines Erachtens liegt genau der von Ihnen in anderen Beiträgen beschriebene Sachverhalt vor, dass sich Chlamydien in der Prostata eingenistet haben. Haben sie einen Hinweis, wie ich im Raum Hamburg einen Arzt finden kann, der eine konsequente Antibiotika-Therapie verordnet und auch weiß, dass es Chlamydieninfektionen trotz reihenweise negativer Tests geben kann? Kennen Sie evtl. weitere Literaturquellen, die man einem Arzt zur Überzeugung vorlegen könnte? Die Sprechstundenhilfen der Praxen können bei einem Anruf verständlicherweise keine Auskunft darüber liefern, ob der Arzt eine rein symptombezogene Chlamydientherapie durchführt.
Viele Grüße und Danke im Voraus,
M. B.
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