Sehr geehrter Herr Dr. Kreutzig-Langenfeld,
zunächst möchte ich mich herzlichst für die Informationen, welche ich in diesem Forum erhalten
habe bedanken!
Zu meiner Person: Ich bin männlich, 51 Jahre alt.
Meine Beschwerden beschränken sich auf eine Art leichtes Stechen im oberen Drittel des Penis,
etwa unterhalb der Eichel. Vom Gefühl her, etwa, wie wenn sich ein kleines Steinchen innerhalb
der Harnröhre verklemmt hätte. Ansonsten keinerlei Symptome. Kein Ausfluß, kein Brennen
beim Pinkeln, kein Fieber und auch keine Schmerzen im Bauch oder Unterleibsbereich.
Aufgrund der genannten Beschwerden war ich bei einem Ihrer Kollegen, welchem ich Urin-
und Spermaprobe zur Verfügung stellte. Hierbei wurden Mykoplasmen festgestellt,
woraufhin ich für 14 Tage DoxyHexal 200 einnehmen sollte. Ihrem Rat hier zu Folge und
weil ich das Medikament ohne Nebenwirkungen gut vertragen habe, habe ich die komplette
Packung, also über insg. 20 Tage, aufgebraucht.
Die letzte Einnahme erfolgte vor 8 Wochen. Zwischen dem 3. und 5. Tag der Einnahme meinte
ich bereits, die Symptome los zu sein. Leider war der Erfolg nur kurzfristig und das besagte
Stechen wurde anschließend und bis heute anhaltend, eher noch stärker wahrnehmbar.
Hätten Sie evtl. eine Empfehlung für mich? Vielleicht höhere Dosis oder anderes Antibiotikum?
Resistenz wäre eine Erklärung. Ich werde nun feststellen lassen, ob die Mykoplasmen noch vorhanden sind (was ich vermute) oder ob die Ursache der Beschwerden anderswo zu suchen sind.
Für den Fall, die Mykoplasmen sind noch vorhanden, was wäre Ihre Empfehlung einer weiteren Medikation oder Maßnahme?
"Auch dauert der Erfolg manchmal länger" Verstehe ich das richtig, daß sich selbst 8 Wochen
nach einer Antibiotikumtherapie noch Besserung ohne weiteres Zutun einstellen könnte?
Ihre Erfahrungen sprechen natürlich für sich. Gibt es hierfür auch eine medizinische
Begründung, warum die Wirkung erst lange Zeit nach der Therapie einsetzt?
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