im Februar 06 wurde bei mir nach einer langen Zeit in der Würzburger Uniklinik Tonsillenkarzinom (T4) festgestellt. Nach 2 Operationen ( Kieferspaltung, Neckdesektion, Hauttranspalation und einer "offenen" Kieferhöhle) 37x Bestrahlung ( 72Gy) und einer Chemo (Cisplatin mit 4 Zyklen) das bis Ende August ging, dachte ich und die Ärtze das nun alles langsam wieder besser geht. Nun war ich letzte Woche aufgrund 3 wöchigem Fieber, Gewichtsabnahme, Appetittlosigkeit und Schwindelanfälle bei meinem HNO Arzt. Nachdem dieser nachfragte ob nach den ganzen Behandlungen seit August auch ein Röntgen der Lunge gemacht wurde, und ich das verneinte, bekam ich eine Überweisung zu einem Radiologen. Als das Röntgenbild vorlag, sagte man mir das ich multiple Lungenmetastasen ( ca.50 Stk. auf jeder Seite) habe. Wie kann das sein ??? (::I) Meine Lymknoten waren nicht befallen ! Es geht auch über das Blut, aber wozu dann die Chemo zuvor??? Ich hatte doch alles bekommen was man nur machen kann ! Meine Frage ist nun, kann man solch kleinere Metastasen nicht durch einen Laser vernichten ? Eine Bestrahlung sagte man mir kann man leider nicht mehr machen, da es angeblich nur 1 mal im Leben machbar sei. Nun bekommen ich nächste Woche gesagt was für eine Chemo ich bekommen soll.
Können Sie mir eine nennen, die evtl. in Frage käme?
Ich weiß das sie nur durch beschreibungen keine Diagnose stellen können, aber Ihre Meinung ist mir sehr wichtig, denn ich werde es dann nächste Woche mal dem Onkologen daraufhin ansprechen !
Ich habe sehr große Angst davor was mich erwartet.
Wir haben bei uns fast die Uniklinik Würzburg zu füßen, doch da fühle ich mich nicht gut aufgehoben. Meine Freundin und ich sind der Meinung das nach einer Chemo oder Bestrahlung der Patient ausführlich am "ganzen" Körper untersucht werden müsste. Zudem waren die Ärtze sehr unkooperativ. Keine Empfehlungen, wohin können wir uns wenden wenn was anderes Auftritt. Die haben uns einfach apgespeist. Bei jeder Nachuntersuchung ( Sichtkontrolle) war es ein anderer Arzt. Dieser musste sich erst einige Minuten in meine Krankenakte einlesen, und half mir trotzdem nicht wirklich.
Können Sie mir bitte weiterhelfen oder mir eine Adresse geben, wo ich mich hinwenden kann?
Mein Wunsch wäre es auch einmal richtig beraten und aufgeklärt zu werden, aber die Ärtze der Uni haben für sowas leider keine Zeit.
Nun hoffe ich von Ihnen eine Antwort zu erhalten. Vielen Dank schonmal im voraus.
MfG Grobi
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