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Frage an Dr.Wust-Prostatakrebs

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  • Frage an Dr.Wust-Prostatakrebs

    Sehr geehrter Herr Dr. Wust,
    ich schreibe im Auftrag meines 65-jährigen Vaters.
    Hier ersteinmal eineige kurze Ausführung zu dessen Lage: 2001 wurde bei meinem Vater Prostatakrebs festgestellt. Nach einer OP, bei der ihm ein Hoden und ein Teil der Prostata entfernt wurden, bekam mein Vater auf Grund von Metastasen in der Luftröhre Chemo, diese schlug auch recht gut an und bis vor gut einem Jahr war soweit alles ok. Nun ist aber der PSA-Wert wieder drastisch angestiegen...er lag vor einem Jahr etwas über 100. Mein Vater hat nun bereits 5 Taxane Chemos hinter sich (eine ist noch offen) und der PSA-Wert war zwischenzeitlich mal auf ca. 70 und nun aber schon wieder auf 94.
    Nun meine eigentliche Frage: Ich habe neulich im TV eine Sendung über die Hyperthermie gesehen, in der Betroffene über deren positive Wirkung berichteten. Würde bei meinem Vater solch eine Therapie auch noch möglich sein (in seiner ja wohl doch schon ziemlich fortgeschrittenen Krankheitsphase)?? Wenn ja wo genau finde ich Informationen über die hyperthermie oder Ärzte die sich mit deren Anwendung auskennen?? Habe das Internet schon so ziemlich auf den Kopf gestellt und aber nichts passendes finden können.
    Oder vielleicht gibt es ja auch eine andere Therapiemöglichkeit die Sie meinem Vater empfehlen könnten.
    Wäre über eine Antwort von Ihnen sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen verbleibt Jacqueline K.


  • RE: Frage an Dr.Wust-Prostatakrebs


    Bei Ihrem Vater liegt offensichtlich ein metastasierendes Prostatakarzinom vor. Das ist kein Einsatzgebiet für die lokale oder regionale Hyperthermie. Falls lokale Probleme auftreten, z.B. im Bereich der Luftröhre, sollte man an die Strahlentherapie als eine hocheffektive lokale Therapie denken. Damit kann man noch wirksam helfen, wenn Chemo- oder Hormontherapie nicht mehr anschlagen (aber nur an einem bestimmten Ort).

    Es gibt noch eine Studie zum metastasierenden Prostatakarzinom mit Ganzkörperhyperthermie: Dr. med. R. Zumschlinge, Kreiskliniken Traunstein-Trostberg GmbH, Cuno-Niggl-Str. 3, 83278 Traunstein, Tel.: 08621 87 5020, Fax: 08621 87 5029. Das wäre eine systemische Behandlung. Aber das Verfahren ist experimentell.

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