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Lungenkrebs

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  • Lungenkrebs

    Hallo,
    meine Vater ist 52 Jahre alt und vor einem Jahr wurde bei ihm die Diagnose Lungenkrebs gestellt. Er hat auf der linken Seite einen Tumor von der Größe eines Gänseeis, leider liegt er auch noch im Bereich der Hauptschlagader, so daß er nicht operabel ist. Er hat dann im Herbst letzten Jahres eine Chemo- sowie Bestrahlungstherapie bekommen. Der Tumor hatte sich dann verkapselt! Vor ein paar Wochen mußte er wieder zur Quartalskontrolle und es wurde festgestellt, dass der Tumor innerlich kaputt sei, jedoch arbeitet er außerhalb wieder und verhindert die Belüftung der kompletten linken Lungenhälfte! Gestern hatte er einen Termin zur Operation mit Lasertechnik um das Gewebe zu entfernen das die Belüftung verhindert, jedoch wurde dies kurzfristig abgesagt, da es den Ärzten auf einmal doch zu schwierig erschien. Er bekommt ab heute wieder eine Chemo-Therapie und ist total niedergeschlagen, da er sich von der Laser-OP Linderung erhofft hatte. Er hat bei den derzeitigen Wetterverhältnissen natürlich große Atemschwierigkeiten und spuckt seit Sonntag auch Blut. Sehen seine Chancen sehr schlecht aus? Meine Geschwister und ich sind total fertig!


  • RE: Lungenkrebs


    Die Prognose des (nichtoperablen) Lungenkarzinoms ist sehr ernst. Da ist ein knappes Jahr Kontrolle nach Radio-Chemotherapie schon ganz gut. Im Rezidiv (Rückfall) darf man nun die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. In der Regel sprechen die Rezidive schlecht an auf eine erneute Chemotherapie. Es war schon eine gute Idee, den linken Hauptbronchus mittels Laser wieder zu öffnen. Ob es geht, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber eine Bronchoskopie könnte hier präzisere Informationen liefern (wenn nicht schon geschehen). Möglicherweise ist die Tumorstrecke so lang, dass man sie nicht mit einem Laser wieder öffnen kann, ohne Gefahr zu laufen, aus dem Bronchus zu kommen (und dabei die Bronchuswand zu perforieren).

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    • RE: Lungenkrebs


      Danke für die Informationen. Mein Vater bekommt jetzt 6 Monate lang eine Chemotherapie, dabei muß er alle 3 Wochen für drei Tage ins Krankenhaus. Da die Therapie die Nieren wohl angreift bekommt er am ersten Tag eine sogenannte Bewässerung, am zweiten Tag Bewässung mit Chemo und am dritten Tag wieder eine Bewässerung. Die Ärzte hoffen, dass der Tumor auf die Therapie reagiert und sich doch noch verkleinert damit evtl. eine Operation noch durchgeführt werden kann! Wenn ich Ihre Info richtig verstanden habe, stehen die Chancen für die Chemo in den meisten Fällen nicht so gut! Wie lange kann man unter diesen Umständen noch leben? Was kann noch für ein Krankheitsbild auf uns zukommen?
      Vielen Dank im voraus
      Tanja v.H.

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