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Gebährmutter (Hals) Krebs

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  • Gebährmutter (Hals) Krebs

    Hallo,

    ich hatte vor über 20 Jahren eine Schwangerschaft. Die Geburt fand durch Kaiserschnitt statt. Mein Frauenarzt sagt, die Gebährmutter hätte sich so zurückgebildet, daß man gar nicht feststellen könne, daß ich eine Schwangerschaft ausgetragen hätte.

    Die zurückgebildetete Gebährmutter ist nun das Problem. Bei der Krebs-Vorsorgeuntesuchung würde man mit dem Stäbchen nicht weit genug hineinkommen, um genügend Material herauszuholen. Das untersuchte Gewebe ist zwar in Ordnung. Um jedoch eine Erkrankung ausschließen zu können, schlägt er eine Ausschabung vor. So würde auch die Gebährmutter geweitet und falls sie sich nicht zurückbildet besteht die Möglichkeit, spätere Vorsorgeuntersuchungen besser durchführen zu können.

    Ich habe schon seit 10 Jahren keine Periode mehr. Es gibt keine Blutungen, keinen Ausfluß.
    Ist diese Ausschabung üblich/nötig? Wie ist das bei Frauen, die nicht gebährt haben? Da müßte die Gebährmutter von Haus aus nicht richtig untersuchbar sein.

    Über eine Rückmeldung und Information würde ich mich sehr freuen.

    Erika


  • RE: Gebährmutter (Hals) Krebs


    hallo erika,

    ich habe bereits schon 1 normale geburt und 3kaiserschnitte hinter mir.
    vor 2wochen hatte ich in der 9ssw eine fg..
    die normale geburt ist allerdings schon fast 22jahre her.
    was ich nicht ganz verstehe, wozu holen sie gewebe raus bei
    einer ganz normalen krebs untersuchung!!
    zuerst wird doch ein abstrich am gebärmutterhals gemacht
    und wenn da bösartige zellen vorhanden sind..
    wird eine curettage gemacht...
    auch wenn dein muttermund zu eng ist.. es gibt tabletten wo ihn öffnen
    und somit kann der arzt operieren.
    lass dich nochmals beraten von einem anderen gyn.. denn jeder eingriff
    in die gebärmutter ist oftmals mit einer narkose verbunden und narkosen
    sich nicht gerade ungefährlich.

    lieben gruß aus wien
    manuela

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    • RE: Gebährmutter (Hals) Krebs


      Der Gebärmutterhals kann sich so zusammenziehen, dass man nicht den kompletten Bereich des Plattenepithels beurteilen kann, insbesondere weil von den unzugänglichen Bereichen auch kein Abstrich möglich ist. Damit ist die Vorsorge (Früherkennung) nicht durchführbar. Da im Alter ein Zervixkarzinom möglich ist und in der Wahrscheinlichkeit mit dem Alter zunimmt, schlägt Ihr Frauenarzt diese Maßnahme vor. Die anatomischen Verhältnisse sind bei Ihnen eben ungünstig, was aber selten vorkommt. Der Vorschlag ist aus meiner Sicht sinnvoll. Anderenfalls kann man bei Ihnen die Früherkennung nicht ordnungsgemäß durchführen. Das können Sie ja in Kauf nehmen, aber Sie sollten es wissen. Andere gehen gar nicht zur Vorsorge. Das ist die freie Entscheidung. Aber ein kleines Risiko bleibt dann natürlich.

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