• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

kopf und lunge

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • kopf und lunge

    Hallo Hr Professor.Mein Vater (69) Liegt im Klinikum Neustad In Holstein. Wurde dort wegen Beschwerden u.a. Magen,Stimmen verlust , Erschöpfung, wackelig auf den beinen und bereits 15 KG Gewichtsverlust in 6 Wochen, nach Magenspiegelung, 2 mal (je 10 Tage) auf Helicobacter behandel und nach Hause geschick. Über 14Tage massive Verschlechterung des Allgemeinzustandes u.A : Gewichtsverlust, Übelkeit, erbrechen, Hustenreiz, Gleichgewichtsstörung, Störung des Seh- und Sprachvermögens. zurück in die Klinik. Jetzt nach weiteren 14 Tagen und div. angestzten und wieder abgebrocheen Untersuchungen wurden "Gewebe veränderungen" (Rundherd ?) im Kopf und den Lymphknoten an der Lunge Festgestellt. Lungenpunktion 1300ml gelblichklare Flüssigkeit, ohne Blut. Jetzt soll Geweben gewonnen, die Art der Zellen bestimmt und ein Onkologe hinzu gezogen werden. Keiner Sprach von Krebs aber ich glaube die Zeichen sprechen für sich. Nun aber meine Fragen. Würde es Sinn machen meinen Vater in die Unillinik nach Lübeck oder Eppendorf (HH)verlegen zu lassen? Was Könnte /sollte ich vorher lesen um beim Gespräch mit dem Onkologen "bescheid" zu wissen ( veraltete Therapien/ neue Medikamente/ tarceva)? Gibt es wirklich so viele verschiedenen Hirn- und Lungentumore und wie unterscheiden sich diese bezüglich Verlauf und Threapie? Ich weiß das ist alles sehr viel auf einmal aber ich bin der Einzige in usere Familie der etwas Drat zur Medizin hat und meine Mutter flehte mich an alles zu tun damit in Neustadt nicht wieder wertvolle Zeit verloren geht. Ich erwarte gespannt ihre Antwort. MFG Rico


  • RE: kopf und lunge


    Offenbar besteht ein Pleuraerguss. Zusammengenommen könnte es ein Lungentumor sein mit Hirnmetastasen (?). Die Diagnosestellung würde ich abwarten (die ist ja ohnehin bald abgeschlossen). Dann wird es um die Therapie gehen. Wenn wirklich Hirnmetastasen vorliegen, gibt es nicht so viele therapeutische Optionen. In solchen Fällen ist die Verlegung in die Uni-Klinik nicht so sinnvoll und verursacht nur eine Menge Wirbel. Eine Bestrahlung und Chemotherapie kann man auch wohnortnah durchführen (und das ist angenehmer für den Patienten). Man muss also sehr behutsam sein mit Empfehlungen. Dazu habe ich vor allem nicht ausreichend Informationen.

    Kommentar

    Lädt...
    X