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Bauchfellmetastasen

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  • Bauchfellmetastasen

    Durch Zufall wurden bei mir am Bauchfell Metastasen endeckt. Die sollen jetzt
    mit Adriamycin 84 g (Tag1) und Ifosfamid 2500 mg (Tag1-5)behandelt werden.
    Ist diese hohe Dosis nicht gefährlicher als die paar Metastasen? Allein die Nebenwirkungen werden mich doch umhauen, oder?
    Hat jemand diese Gifte schon am eigenen Leibe erfahren?Bitte um Hilfe.
    Habe Angst bin seit Wochen beschwerdefrei nach Nierenop.

    Gruß B


  • RE: Bauchfellmetastasen


    Zunächst müsste man den Ursprung der Peritonealkarzinomatose (Histologie) kennen. Hatten Sie einen Nierentumor (da Sie von einer Nieren-Op sprechen). Nach Ihren Angaben sollen Sie mit einem Schema behandelt werden, welches z.B. bei Sarkomen eingesetzt wird (Ifo + ADM). Grundsätzlich ist bei einer Peritonealkarzinomatose auch eine Op sinnvoll. Man sollte so viel Tumor entfernen wie möglich. Kurz, Ihre Angaben sind zu lückenhaft, um hier eine vernünftige Empfehlung abgeben zu können. Andererseits ist eine Peritonealkarzinomatose eine ernste Erkrankung, die ohne Behandlung i.d.R. keinen erfreulichen Verlauf nimmt. Ob Sie in diesem speziellen Fall von einer Chemotherapie profitieren würden, ist eine sehr schwierige onkologische Frage, die nur von einem Spezialisten gut beantwortet werden kann, wenn er alle Daten und Informationen hat.

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    • RE: CT Bericht


      Befund:
      Zum Vergleich liegen auswärtige Voruntersuchungen vom 29.05.05 (Thorax) bzw. vom 13.04.06 (Abdomen) vor.

      Intrapulmonal zahlreiche, am ehesten narbige Verdichtungen. Diese sind im Oberlappen rechts ventral neu aufgetreten (zwischenzeitliche OP dort?) und im übrigen unverändert zur Voruntersuchung. Mediastinal, axillär und hilär keine Raumforderungen. Keine neu aufgetretenen intrapulmonalen Rundherde.

      Abdominell besteht jetzt Zustand nach Nephrektomie rechts. In der Nephrektomieloge Darmschlingen, diese umgebend weichteildichtes Gewebe. Hier kann zwischen narbigen Residuen und Tumorgewebe CT-morphologisch nicht unterschieden werden. Im Mittelbauch links besteht ein intramesenterialer Knoten von 9 mm Größe (IMA 165). Ein weiterer Knoten links lateral parabolisch (IMA 170). Dem benachbart weitere fragliche Knoten, nicht sicher abzugrenzen. Zahlreiche kleine mesenteriale Lymphknoten (z.B. IMA 155)

      Offene Umbilikalvene, wobei sich keine Zeichen einer Leberzirrhose finden.

      Beurteilung:
      Mehere mesenteriale Knoten, wie oben näher beschrieben. Narbige Veränderungen des Lungengewebes nach Metastasenresektion. Offene Umbilikalvene als Ausdruck eines Umgehungskreislaufes, jedoch ohne Hinweise auf eine Lebererkrankung.

      Danke für die Beurteilung B

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