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enchodrom

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  • enchodrom

    Hallo!
    Mir ist bewußt dass das (zu unserem Glück) nicht ganz das richtige Forum ist, aber kann mir bitte irgendjemand etwas über die Operation einen Enchodroms am Mittelhandknochen sagen? Der Knochen ist schon so ausgehöhlt dass er aufgefüllt werden müßte (Becken). Wie lange dauert so eine OP, ist das ein großes Risiko, wie lange danach muss man mit Einschränkungen rechnen, - auch seitens des Beckens? Danke! Lisi


  • RE: enchodrom


    Hallo Lisi,

    unsere Tochter Daniela (15) hat ein ähnliches Problem am kleinen Finger der rechten Hand. Dort hatte eine Knochenzyste/Enchodrom das handflächendichteste Knochensegment fast vollständig zerstör. Nur ein sehr dünner Knochenrand war noch übrig. Bei einer Kabbelei in der Schule brach dieser Knochen und der Finger schwoll an. CT und Röngenuntersuchung ergaben diesen Befund. OP war bereits vorher geplant da eine etwa Apfel-große Zyste in der Schilddrüse entfernt werden musste. Der Arzt meinte "ein Abwasch" - machen wir gleich mit. Ein Handchirurg kümmerte sich um die Entname des Materials aus der Hüfte und die OP an der Hand während ein anderer Facharzt sich der Schilddrüsenzyste annahm. Die OP dauerte knapp 2 Stunden in dehnen wir Eltern auf den berühmten heißen Kohlen saßen.
    Der Schilddrüsenschnitt war geklebt worden. Nach zwei Tagen wurden die Klammern und nach vier Tagen das Pflaster entfernt. Die ganze Zeit kaum Schmerzen und man sieht jetzt nach ca. 2,5 Wochen nur noch eine kleine Rötung.
    Die Hüfte war für Daniela auch kein großes Problem. Zwei drei Tage tat ihr die Hüfte ca. 5 cm Schnitt und der Finger weh, so dass sie täglich bis zu drei Schmerztabletten benötigte. Inzwischen zwickt die Hüfte nur noch manchmal und tanzen geht auch schon wieder. Mit dem Finger, 4 cm Schnitt, muß täglich die Beweglichkeit trainiert werden. Und es wird noch ca. 4 Wochen dauern bis die Schiene ganz weggelassen werden kann. Es hängt vom Heilungsverlauf und den Röntgenbildern ab, die wir wöchentlich zur Kontrolle machen lassen. Wir haben das Ganze in einer kleinen 50 Betten Klinik machen lassen, die einen sehr guten Ruf hat. Dort sind wir fast wie im Hotel behandelt worden. Zudem waren jederzeit der behandelnde Arzt für Fragen zu sprechen. Das haben wir noch nirgendwo erlebt.
    Einzigstes Manko war, dass der örtliche Pathologe zwar sagte das das entfernte Gewebe mit ziehmlicher Sicherheit gutartig sei, er es aber nicht hundertprozentig spezifizieren konnte. Somit wurde die Probe an das UKE in Hamburg zum Knochentumorzentrum geschickt und dort untersucht. Erst heute früh bekam ich den erlösenden Anruf, dass es tatsächlich gutartig war. Lediglich waren in der Geschwulst einblutungen durch den Bruch und Knorpelbildendes Gewebe gefunden wordsen.
    Wenn Sie weitere Fragen haben.
    Lerbinger@aol.com
    Alles Gute und gute Besserung für Sie!!

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    • danke


      Hallo! Herzlichen Dank für die Antwort. Der Anruf wegen der OP kam doch vorzeitig und sie ist schon am Freitag. Die Antwort kommt also gerade rechtzeitig zum beruhigen. Liebe Grüsse und alles Gute für die Tochter. Lisi

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      • RE: danke


        falls nochmal wer nachlesen sollte: die OP ist nicht so schlimm. Die Hüfte tut etwas länger weh und man ist natürlich ein bisschen bewegungseingeschränkt, aber alles in allem gut zu verkraften

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