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Pathologische Probleme? Prof?

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  • Pathologische Probleme? Prof?

    Guten Abend.
    Neben den "alltäglichen" Kopfschmerzen beobachte ich seit Kurzem folgende Symtome:
    Ich habe recht häufig Zahlendreher. Also ich will eine Nummer ins Handy eingeben und vertausche die letzten beiden Zahlen und das zwei oder dreimal hintereinander. Ich sehe kurz eine Trikotnummer und sage es wäre die 31. In Wirklichkeit ist es die 13. Zudem kommt, dass ich verstärkt in letzter Zeit beim Auto fahren häufig (ist jetzt so 5 Mal vorgekommen, davon 3 Mal gestern) blinke, obwohl ich geradeaus fahren will. Es ist wie ein Reflex und ich bemerke es auch ein paar Sekunden später, dass ich da Mist gemacht habe. Ist denn das noch normal? Worauf ist sowas zurückzuführen?

    Ich muss dazu sagen, dass ich in letzter Zeit auch viel um die Ohren habe. Ich bin jetzt 21 und habe in der Woche oft wenig Schlaf (ca. 6 Stunden), fahre 2 Stunden mit dem Zug zur Arbeit und sitze dann ca. 7 Stunden am PC. Hinzu kommen eine Menge verschiedenster Sachen, die ich bearbeiten muss und denen ich gedanklich Platz in meinen Kopf schaffen muss. Ich mache fast täglich Gedächtnis und Konzentrationstests, nur um sehen, ob sich retrospektiv betrachtet etwas verändert hat. Und ich habe nie unter 90%.

    Ich möchte noch Anmerken, dass es kein Problem ist Sport zu machen. Das kann ich ohne Probleme und ich denke, dass man bei z.B. Sprachstörungen und dergleichen, wohl kaum einen Beitrag wie diesen Formulieren könnte.

    Mich würde es einfach nur freuen, wenn jemand seine Meinung zu meinen beschriebenen Symptomen abgeben würde und wie derartige "Ausfälle" zu werten sind...

    Ich bedanke mich schon jetzt herzlich.


  • RE: Pathologische Probleme? Prof?


    Streß führt definitiv zu solchen "Ausfallerscheinungen". Im Wesentlichen basiert das auf Konzentrationsproblemen, weil das Gehirn ständig mit Reizen aller Art überflutet wird und die "Filter" manchmal versagen. Wenig Schlaf, die Kopfschmerzen und die restliche Beschreibung passen hervorragend dazu (wobei auch allein Kopfschmerzen zu neurologischen Ausfällen führen kann, was hier aber wohl unbedeutend ist).

    Normalerweise ist das ungefährlich und reversibel, sobald sich der Streß gelegt hat. Bei anhaltender Belastung drohen jedoch Folgeschäden - weniger fürs Gehirn, dafür umso mehr für die Psyche: Angstzustände, Depressionen, Schlafstörungen, burn-out und psychosomatische Probleme - bis hin zur Berufsunfähigkeit.

    Daher die Körpersignale erkennen und kürzer treten!

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    • RE: Pathologische Probleme? Prof?


      Da ist er wieder unser Hypochonder!!
      Ich habe Dich schon richtig vermisst!!!!!
      Du hast also immer noch nicht verstanden, dass dies ein Forum für Krebskranke und deren Angehörige ist..
      Und Du mit Deinen Fragen Herrn Prof. Wust die Zeit nimmt wirklich Betroffenen zu helfen...
      Aber das kapierst Du wahrscheinlich nie..

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      • @sinah123


        In einem haben Sie Recht, Sinah123: die Anfragen von onkelz wären in einem Allgemeinmedizin- oder Psychosomatik-Forum deutlich besser aufgehoben.
        Ich habe gerade mal im letzten Posting von onkelz vom März 06 gestöbert.
        In Kenntnis der vorausgegangenen Beiträge wäre mein Hinweis auf psychische Ursachen oben sicher noch deutlicher ausgefallen.

        Die Tatsache, dass der Anfrager (hoffentlich) stets unter gleichem Nickname schreibt, seine Symptome ihn trotz seines jungen Alters sehr zu belasten scheinen und er große Schwierigkeiten hat, die ärztlichen Unbedenklichkeit zu akzeptieren, spricht tatsächlich vieles für eine seelische Störung (ob es eine "klassische" Hypochondrie, Gesundheitsangst i. S. einer Angststörung oder sonstige Persönlichkeitsstörung ist, kann letztlich nur ein Facharzt beurteilen).

        Lustig ist das Thema jedenfalls nicht, im Gegenteil kann so ein Leiden genau so belastend und kräftezehrend, ja letztlich sogar tödlich (Stichwort Suizid) enden wie andere schwere körperliche Krankheiten. Und es hat sogar etwas mit dem Krebs gemeinsam: Nämlich die allgegenwärtige Stigmatisierung in der Bevölkerung. Von daher wäre ich mit einer pauschalen Verurteilung vorsichtig, zumal Herr Wust ja Fachmann genug ist, an einen Kollegen zu verweisen oder ggf. gar nicht zu antworten.

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        • RE: Pathologische Probleme? Prof?


          Das sind alles alltägliche (kleine) Fehlleistungen, die jeder hat (ich auch) und über die man i.allg. kaum ein Wort verliert. Durch Training bzw. Konzentration kann man so etwas abstellen, wenn es stört oder sogar gefährlich ist (s. Autofahren). Mir scheint, dass das Ihr Hauptproblem ist, dass Sie solche „Kleinigkeiten“ überinterpretieren. Vielleicht sollten Sie alles ein bisschen leichter nehmen. Das Problematisieren schützt nicht vor einer Krankheit (im Gegenteil, es macht selbst krank). Jeder von uns kann relativ schnell (und überraschend) eine schwere Krankheit bekommen. Das weiss ich leider nur zu gut, da ich mit diesen Leiden konfrontiert werde. Aber solange man einigermaßen gesund ist, sollte man sich das Leben nicht unnötig schwer machen. In Ihrem Alter ist es viel wahrscheinlicher, dass Sie gesund sind. Also freuen Sie sich.

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          • RE: Pathologische Probleme? Prof?



            Hallo onkelz,

            wenn ich mich recht erinnere, habe ich dir vor sehr langer Zeit zu Sport und Taiji geraten. Sport machst du ja schon, aber gerade angesichts der in diesem Posting geschilderten Beschwerden würde ich dir nochmals nahelegen, einen Taiji-Kurs zu besuchen und dann zuhause täglich die Übungen zu praktizieren. Taiji wirkt allgemein auf den ganzen Körper und die Psyche und stabilisiert einen - hab dir jetzt einen Link rausgesucht, wo es ein bisschen beschrieben wird: http://www.taiji-qigong.org/tjiq_taiji.htm
            Hab vor Jahren mal einen Kurs besucht, und es hat mir in Bezug auf körperliches und psychisches Wohlbefinden damals enorm viel gebracht! Außerdem steigerte sich dadurch quasi nebenbei auch meine Konzentrationsfähigkeit. Zudem, wo du ohnehin schon gestresst bist, wäre das mal ein guter Ausgleich - Taiji ist nämlich entspannend und nicht anstrengend.

            Liebe Grüße,

            eze

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