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Prostatkrebst beim Onkel?!

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  • Prostatkrebst beim Onkel?!

    Guten Tag,

    habe gerade eben erfahren, dass meine Onkel bösartigen Prostatakrebs hat - was mich natürlich geschockt hat. Laut meiner Mutter hatte auch ihr Vater solch eine Krankheit. Die Prostata wurde herausgenommen. In beiden Fällen wurde der Tumor frühzeitig erkannt!
    Nun beschäftigt mich natürlich auch die Frage, in wieweit auch ich später davon betroffen sein könnte?
    Mein Onkel ist ca. 50 Jahre alt. Ich bin nun 28 Jahre. Und der Sohn seiner Schwester?!
    Also Vater und Onkel Mütterlicherseits hatten/haben PK.
    Was sollte ich tun falls auch bei mir eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit besteht. Wie soll man hier vorgehen (Frühuntersuchuzbng, etc.)?!


    Vielen Dank für eine schnelle Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Daniel B.


  • RE: Prostatkrebst beim Onkel?!


    Das sind entfernte Verwandte. Wichtiger sind Erkrankungen beim Vater und beim Bruder. Da sollte man darauf achten. Trotzdem ist ja die Früherkennung mit dem PSA-Test heutzutage verbreitet und empfehlenswert. Aber bitte frühestens ab 50, besser 55. In Ihrem Alter ist ein Prostatakarzinom nahezu unmöglich. Sie haben also noch etwas Zeit und keinen Grund zur Beunruhigung. Man weiss übrigens, dass Rauchen statistisch das Risiko etwas erhöht. Umgekehrt senkt die mediterrane Lebensweise (weniger fettreich) das Risiko. In den Mittelmeerländern (Italien, Griechenland etc) ist das Prostatakarzinom wesentlich seltener als in Mitteleuropa.

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    • RE: Prostatkrebst beim Onkel?!


      Guten Abend Herr Prof. Wust,
      vielen Dank für Ihre schnelle Antwort und die "beruhigende" Nachricht!
      ... dann mach ich ja alles bis dahin richtig! (mediterrane Lebensweise, kein Rauchen)
      mit freundlichen Grüßen,
      Daniel B

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      • RE: Prostatkrebst beim Onkel?!


        Hallo Daniel

        Ich hoffe, Du nimmst mir nicht übel, dass ich mich in Deine Anfrage kurz einschalte.
        Bei mir wurde vor 10 Monaten ebenfalls ein Prostatakarzinom festgestellt, ich hatte keinerlei Beschwerden, der Tastbefund war mehrfach negativ, lediglich der PSA-Wert war leicht erhöht, ca 4,2 ng/ml. Ich habe mich der Vorsorge bereits seit 3 Jahren unterzogen, weil mein Großvater und auch Vater daran erkrankt waren bzw. sind. Ich bin operiert worden und es sieht nach dem ergangenen Befund recht gut aus, die Kapsel war nicht angegriffen und auch die entnommenen Lymphknoten und Ränder waren umorfrei.

        Im übrigen war ich zum Zeitpunkt der Diagnose 43 Jahre alt.

        Du brauchst Dir in Deinem Alter sicherlich keine Sorgen bezüglich dieser Angelegenheit zu machen, aber mittlerweile ist Prostatakrebs beileibe keine Erkrankung alter Männer mehr, insbesondere wenn der Vater oder Bruder daran erkrankt ist. Ich habe über ein Forum Kontakt mit einem Betroffenen, der gerade mal 40 Jahre alt ist.......

        Alles Gute

        spertel

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