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Leukämie und Drogen

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  • Leukämie und Drogen

    am 23.02.2005 wurde, bei meinem sohn, aml diagnostiziert. 3 wochen später wurde er 23 jahre alt. eine autologe stammzellentransplatation war bei ihm nicht möglich, da sich bei ihm kein zellen mehr entwickelten. die allogene lehnte er ab, weil seine angst vor den komplikationen zu groß war. die erhaltungstherapie wurde nicht gemacht, da von seiten der klinik der passende termin verschlampt wurde ( klingt unwahrscheinlich, ist aber bittere wahrheit.) bis dezember waren die werte trotz allem sehr gut. im februar 2006 war er dann rezidiv.
    leider hat er seit 1996 ein drogenproblem. seit seinem letzten klinikaufenthalt greift er wieder vermehrt zu drogen. am 11.5.2006 ist jetzt die allogene transplatation. seine einzige chance. wie hoch ist seine chance aber wirklich? seine ärzte wissen nichts von dem drogenmissbrauch, ich selbst habe schlimmste befürchtungen und bin vor kurzem wegen herzproblemen im krankenhaus gewesen. da sich, bedingt duch die drogen bei uns dramen abspielten, bin ich vor einigen tagen zu meinem lenbensgefährten gefahren. heute ist mein sohn in die klinik gekommen, bestrahlung hochdosischemo usw. stehen an. ich weiß nicht was auf uns zukommt und bin dementsprechend verzweifelt. ich wüßte gerne mehr über die folgen von drogen bei leukämie. welche chancen hat mein sohn?
    elalo


  • Ärzte informieren!!!


    Hallo,


    ich habe werder Ahnung von Leukämie noch von Drogen aber mein normaler Menschenverstand lässt bei Ihren Zeilen alle Alarmglocken schrillen:
    Sie sollten UNBEDINGT umgehend die Ärzte ihres Sohnes von seinem Drogenproblem unterrichten!!!!! Sie brauchen keine Sorge haben, dass ihrem Sohn deswegen juristische Probleme ins Haus stehen: Ärzte stehen unter Schweigepflicht!! Für die bevorstehenden, nicht unbedingt harmlosen Behandlungen ist es aber enorm wichtig, dass die Ärzte ALLES wissen!
    Also geben sie sich einen Ruck und reden sie sobald wie irgendmöglich mit den Ärzten darüber - im Interesse ihres Sohnes!

    Alles Gute, Lauramona

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    • RE: Leukämie und Drogen


      sehr geehrter herr professor wust, ich möchte gerne ihre meinung zu meinem problem hören. die transplantation ist für den 11.05. vorgesehen. ich möchte natürlich nichts falsch machen. sollte ich die ärzte informieren, oder hat der drogemissbrauch erst einmal keinen einfluß darauf?

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      • sehr geehrter herr professor wust


        sehr geehrter herr professor,

        mir ist natürlich bewußt, dass drogen auf die leukämieerkrankung meines sohnes einen schädlichen einfluß haben, aber ich möchte ihn im moment, wenn es nicht lebensnotwendig ist, nicht mit weiteren untersuchungen ect. konfrontiert sehen. es wäre sehr nett, wenn sie mir bald antworteten.

        freundliche grüße

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        • Sorry,...


          ... aber was wollen sie denn jetzt hören?
          Warum lassen sie nicht den behandelnden Arzt entscheiden, ob der Drogenmisbrauch nun eine Rolle spielt und ggfs. eine lebenswichtige Information ist oder es eben nicht so wichtig ist? Der behandelnde Arzt ist wohl der einzige, der entscheiden kann, ob und wie die Drogenvorgeschichte berücksichtigt werden muss bei der weiteren Therapie oder ob weitere Untersuchungen dadurch notwendig werden.

          Was wird in dem hoffentlich nicht eintretenden Fall sein, wenn die Therapie nicht so läuft wie erhofft - würden Sie sich dann nicht ewig Vorwürfe machen, weil Sie den Arzt nicht informiert haben??

          Aber wie gesagt, das beruht nur auf normalem Menschenverstand - medizinisch habe ich keine Ahnung. Aber genau das medizinische, sollten sie ja eben die behandelnden Ärzte entscheiden lassen.

          Lauramona

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