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Befund nach Krebsabstrich

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  • Befund nach Krebsabstrich

    hallo...


    ich habe gerade einen Befund von meinem Frauenarzt bekommen und würde gerne wissen was es zu bedeuten hat da ich nichts davon verstehe.

    PAP: IIID; Leichte bis mittelgradige Dysplasie (CIN II/HSIL), Gardnerella vaginalis
    POR, Patld: 71308


    Würde Sie herzlichst bitten mir kurz zu erkären was mit mir los ist, da ich mir wirklich große Sorgen mache.


    Vielen herzlichen Dank.



  • RE: Befund nach Krebsabstrich


    PAP IIId ist ein kontrollbedürftiger Abstrich mit leichten bis mäßigen Dysplasien. Üblicherweise findet eine Kontrolle in 3 Monaten statt. Über mögliche Behandlung oder Risikoreduktion müssen Sie mit Ihrem Frauenarzt reden. Erst bei wiederholtem Auftreten von PAP IIId ist an eine Therapie wie Konisation oder Zervixkürettage zu denken. CIN II ist der gleiche Befund in einer anderen Nomenklatur (= cervikale intraepitheliale Neoplasie Grad II), ebenso wie HSIL (= high-grade squa**** intraepitheliale Läsion). Gardnerella vaginalis ist ein Bakterium, das eventuell einer Fehlbesiedlung der Scheide entspricht (wenn es in großer Häufigkeit vorhanden ist). Vermutlich ist hier eine Behandlung angezeigt (z.B. mit Clont). Möglicherweise ist das eine Mitursache für die Dysplasie (durch Entzündung), die sich zurückbilden könnte.

    Kommentar


    • Krebsvorsorge - Befund: HPV aggressiver Art


      Hallo,

      ich möchte mich mit einer fachspezifischen Frage gerne an Sie wenden, weil ich doch arg verunsichert bin nach dem Ergebnis der Krebsvorsorgeuntersuchung... .

      Zum Sachverhalt:

      Mein behandelnder Gynäkologe offenbarte mir diese Woche, dass ich an einem aggressiven Virus (HPV) erkrankt sei, wovon in der Regel nur ein Bruchteil der Patientinnen, die überhaupt eine Form des HPV´s in ihrem Körper tragen, ekrankt sei; es hätten sich Zellveränderungen feststellen lassen und es handele sich um die "aggressive Form".

      Da ich vor über 25 Jahren (!) urplötzlich nach meinerseitiger Beendigung einer damals bestehenden Beziehung an "warzenartigen Gebilden" im Scheidenbereich erkrankte, diese aber wegen eines damals nicht bestehenden Krankenversicherungsschutzes nicht behandeln lassen konnte, da ich nach längerem Aufenthalt im Ausland aus diesem nach Deutschland zurückkehrte und plötzlich ohne Krankenversicherungsschutz dastand, "zog" ich mir praktisch diese "warzenähnlichen Gebilde" selbst.

      Ein knappes halbes Jahr nach der Beendigung dieser Beziehung bemerkte ich erstmals und vollkommen entsetzt (was man sich sicherlich gut vorstellen kann...), dass "da etwas nicht stimmt"... . Was es war, weiß ich nicht genau wegen der fehlenden Untersuchung hierzu. Ich jedenfalls kann meinerseits keinerlei "Schuld" am Entstehen dieser Erkrankung nachvollziehen oder feststellen (ich hatte weder ständig wechselnden Sexualkontakt, wie es immer so schön beschrieben und dargestellt wird noch bin ich jemals "fremdgegangen" - ich denke, ich bin von dem damaligen Partner hintergangen worden, was zu einem derartigen Ausbrechen der Erkrankung führte... .

      Lange Rede, kurzer Sinn:

      In welchem Staduium ich mich befinde hat mir mein behandelnder Gynäkologe leider nicht mitgeteilt. Er sprach lediglich davon, die Zellveränderungen weiterhin beobachten zu wollen, ob diese sich von alleine regeneriert (innerhalb einer dreimonatigen Phase). Sollte sich danach die Zellstruktur nicht von alleine erneuert haben, so wäre eine Konisation (kegelförmiges/konisches Herausschneiden des betroffenen Areals) empfehlenswert.

      Meine Fragen hierzu wären:

      1. Ist das Virus mit einer Injektion bereits in Deutschland zu behandeln und kann man noch im "Nachhinein" noch etwas dagegen unternehmen oder muss ich nun mit diesem Virus mein restliches Leben lang leben (ich bin knapp über 40 Jahre alt)? Was kann ich selbst tun, um das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten?

      2. Ich habe zudem einen Diabetes mellitus (ab dem drittem Lebensjahr), der seither insulinpflichtig und sehr schwer einstellbar ist.

      Ebenfalls besteht eine Niereninsuffizienz, die mittelgradig ausgeprägt ist und mit einem Diuretikum behandelt wird. Insofern stellt sich mir natürlich auch die Frage bei dem Vorliegen dieser Erkrankung, ob eine Chemo-/ oder Strahlentherapie - im Falle eines Falles - späterhin überhaupt durchführbar ist/wäre, weil die Nieren insofern schon vorbelastet sind? Ich möchte nicht "den Teufel an die Wand malen", würde aber gerne über alle Möglichkeiten vorab informiert sein, die in meinem Fall durchführbar wären/sind. Zudem besteht eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose), die mit einem entsprechenden Hormonersatzpräparat behandelt wird.

      Zusätzlich gibt es noch eine vorhandene Erkrankung im Bereich des Magens (Heliobacter pylori, wurde 2003 entdeckt), die aber schon bekämpft wurde (Dreiphasen-Präparat), jedoch nicht lange half oder vorhielt, weil die Magenschmerzen und -beschwerden nach wie vor erneut aufgetreten sind. Hier nehme ich eine Kapsel "Omeprazol" (1-0-0).

      Auch wird ein Ovulationshemmer von mir eingenommen, der gegen Akneerscheinungen helfen soll ("Bella Hexal"; zuvor "Petibelle" - diese war jedoch leider nicht ausreichend). Therapien mit verschiedenen Antibiotika seit meiner Jugend/nach Einsetzen der ersten Menstruation halfen wenig oder überhaupt nicht - auf lange Sicht hin gesehen... . Ich bin als, kurz gesagt, ein "Risikopatient"... .

      3. Mir wurde zu "Floumycin" durch eine Angestellte/Arzthelferin beim Gynäkologen geraten, es damit "zu probieren" - ist oder wäre es hilfreich und einen Versuch wert oder sollte man dieses "Experimentieren" eher unterlassen (vielleicht wegen des Unterdrückens der vorhandenen Symptome an den Zellen)? Gibt es alternativ hierzu ein Medikament, welches hilft?

      4. Was wäre als nächster Schritt sinnvoll, um überhaupt erst einmal zu erfahren, inwieweit die Zellen angegriffen sind (welche Untersuchungen sind jetzt sinnvoll und werden von den Krankenkassen definitiv getragen) und welche Möglichkeiten außer einer Konisation existieren, die mir hier weiterhelfen könnten? Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Konisation ausreicht, um entsprechende Zellveränderungen aufzuhalten? Man spricht ja auch davon, dass der Krebs, wenn es denn (schon) einer ist, durch ein "Öffnen" erst animiert wird, sich im Körper auszubreiten? Wie sieht es hinsichtlich Erfahrungswerten in Bezug auf ein Ausbreiten eines Karzinoms nach einer Konisation aus, falls diese überhaupt (bei mir) ausgeführt werden muss?

      5. Gibt es bereits etwas, was noch "im Nachhinein" hilft, um gegen dieser Erkrankung anzukämpfen und diese zu stoppen?

      Für Ihre Hilfe und die damit verbundene Mühe möchte ich mich bei Ihnen vorab recht herzlich bedanken! Vielleicht gibt es dennoch eine Chance, diese Erkrankung zu besiegen :-)?

      Mit freundlichen Grüßen

      "Was-nun-und-tun?"

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