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Speiseröhrenkrebs

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  • Speiseröhrenkrebs

    Hallo,

    meine Mutter (62 Jahre) wurde vor ca. 3 1/2 Jahren die komplette Speiseröhre entfernt, da sich dort ein Tumor befunden hat. Dafür ist ihr ein Stück Magen hochgezogen worden (der Tumor war damals 6 wochen alt).

    Sie ist zwar zu 100% behindert, aber geht seit ca. 1 1/2 Jahren wieder arbeiten (sie ist Putzfrau bzw. Vorarbeiterin im Reinigungsdienst). Nach entsprechender Therapie und Reha. Und ist sonst auch topfit.

    Wie hoch stehen die Chancen, dass Sie überlebt? Es haben sich bisher keine weiteren Tumore gefunden. Allerdings hat sie nunmehr ein Magengeschwür was aber schon wieder am abheilen ist. Ist es wahr, das die Überlebenswahrscheinlichkeit gering ist? Obwohl der Krebs nicht mehr da ist? Und warum?


  • RE: Speiseröhrenkrebs


    Wenn ich richtig verstanden habe, war der Tumor damals in einem frühen Stadium. Da gibt es nach kurativer (d.h. kompletter) Operation durchaus eine Heilungschance. Jetzt nach 3,5 Jahren tumorfreiem Überleben ist die Chance deutlich gestiegen, da die Rezidive beim Ösophaguskarzinoms i.d.R. viel früher auftreten. Hoffentlich ist das Magengeschwür (von dem Sie berichten) kein Rezidiv. Wenn nicht, wäre ich optimistisch. Sie dürfen die allgemeinen statistischen Werte nicht auf den hier vorliegenden Fall übertragen. Erstens gibt es immer eine kleine Heilungswahrscheinlichkeit. Zweitens ist aber diese Wahrscheinlichkeit jetzt erheblich gestiegen, da schon so lange kein Rezidiv aufgetreten ist.

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