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Lungenwasser

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  • Lungenwasser

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust!
    Hab schon mehrmals geschrieben; meine Schwiegermutti hat Darmkrebs, Bauchfellkrebs, Tumore in der Leber, künstlicher Darmausgang nach Darmverschluß, kämpft zwar tapfer, aber im Oktober wurde die Chemo abgebrochen, weil viel zu viele Nebenwirkungen, sie war schon sehr geschwächt und man hat ihr gesagt, dass sie ohnehin sterben wird, man ihr nicht mehr helfen kann. Bekommt Morphiumpflaster, künstliche Nahrung, Misteltherapie. Jetzt hatte sie schon seit ein paar Wochen immer schlimmer werdenden Husten und Atemnot, hatte 1 Liter Wasser in der Lunge, wurde gestern punktiert. Der Tumormarker ist um das doppelte gestiegen, die TUmore werden immer größer, genaue Zahlen hab ich leider nicht. Ich habe irgendwie den EIndruck, dass sie in die letzte Phase eingetreten ist. Täusche ich mich (hoffentlich)?
    Bitte sagen Sie mir, auf was ich mich einstellen muß, Danke


  • RE: Lungenwasser


    Ihr Eindruck ist vermutlich richtig. Es liegt ein generalisiertes Krebsleiden mit Metastasen in Lunge und Bauchraum vor, was (nur noch) symptomatisch behandelt wird. Dennoch ist es aus der Ferne praktisch unmöglich über Zeiten eine Prognose abzugeben, da es auch in dieser Phase eine beträchtliche Bandbreite geben kann. Ein wichtiges Kriterium ist das Körpergewicht. Wenn es kontinuierlich abnimmt, ist das ein sehr ungünstiges Zeichen. Ein zweiter Faktor ist die Mobilität. Wenn der Patient nur noch im Bett liegt oder im Stuhl sitzt und nur noch wenig oder gar nichts alleine machen kann, dann ist das ebenso als Hinweis zu werten.

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