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Sarkom

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  • Sarkom

    Hallo,
    meine Schwägerin hatte im Frühjahr diesen Jahres ein mediastinales Sarkom (Durchmesser mind. 13 cm, schnell wachsend, Einbruch ins sternale Knochenmark). Im Juni wurde der Tumor makroskopisch lokal im Gesunden entfernt, histologisch waren jedoch Tumorzellen an den Rändern des Resektats nachzuweisen. Zudem war eine pulmonale Metastase reseziert worden. Der Tumor ist nicht strahlen- und nicht chemotherapiesensibel. Es gibt wohl (in Essen,..?) die Möglichkeit einer Neutronenbestrahlung bei Sarkomen. Sehen Sie dies bei einem zu erwartenden Lokalrezidiv bzw. bei möglichen inoperablen Fernmetastasen als eine Therapieoption?
    Wo könnte die Behandlung durchgeführt werden?
    Herzlichen Dank für eine Antwort
    Gruß


  • RE: Sarkom


    Man kann und sollte von einem Tumor nicht generell sagen, dass er unsensibel für Radiotherapie oder Chemotherapie ist. Diese Vorhersagen stimmen oft genug nicht. Nach einer Op dieser Art mit fraglicher in-sano Situation (Resttumor) ist eine postoperative Bestrahlung in jedem Fall sinnvoll und erforderlich. Sonst ist das Lokalrezidv vorprogrammiert. Ob hier Neutronen ratsam sind, ist schwer zu sagen. Es muss ja viel Normalgewebe bestrahlt werden (Tumor ist ja nicht oder kaum mehr da). Das würde auch verstärkt von den Neutronen angegriffen, so dass vermutlich kein höherer therapeutischer Gewinn resultiert. Offenbar hat man aber auf die Nachbestrahlung verzichtet, was aus meiner Sicht problematisch ist. Aber vielleicht gibt es noch andere Gründe, die ich aus der Ferne nicht überblicken kann.

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