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Meningeom mit Hyperostose?

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  • Meningeom mit Hyperostose?

    Hallo,

    ich (30 Jahre) habe seit ca. einem Jahr eine harte Beule am Hinterkopf, die ca 2 cm Durchmesser hat. Am Anfang dachte ich, dass ich mich gestossen habe, jedoch geht diese nicht weg. Desweiteren ist mir aufgefallen, dass sich bei mir an der Schädeldecke eine harte Verdickung gebildet hat, die von dieser Beule ca 4 cm (breite ca 1 cm) richtung Stirn geht. Mein Hausarzt meinte ich brauch mich nicht beunruhigen, es handele sich um nichts schlimmes. Ich lese jedoch sehr viel und habe eine hypochondrische Veranlagung, somit meine Selbstdiagnose. Kann sich eine harte Beule um einen Hinweis auf eine Hyperostose handeln? Wenn ja, kann diese von einem Meningeom ausgehen? Ich habe leider für diese Art von Symptomen keinerlei andere Erklärung gefunden. Kennt jemand ähnliche Symptome? Oder sollte ich bei meinem Hausarzt auf ein MRT bestehen? Ich bin etwas verzweifelt. Achja, ich habe keinerlei neurologische Ausfälle.

    Danke


  • RE: Meningeom mit Hyperostose?


    Ein Meningeom kann im angrenzenden Knochen eine reaktive Sklerose verursachen (was schon selten vorkommt). Aber ein von außen tastbarer Befund wäre eine absolute Rarität. Viel wahrscheinlicher ist doch, dass diese Beule/Hyperostose schon vorher da war. Da gibt es viele (harmlose) Varietäten. Ihr HA scheint ja den Befund für harmlos zu halten. Das scheint mir ein Hinweis, dass es in diese Richtung geht. Jedenfalls ist nach einem Jahr Konstanz ein intrakranieller Prozess sehr, sehr unwahrscheinlich. Wenn es wirklich eine Neubildung der Bereich der äußeren Schädelkalotte oder der Kopfhaut ist (woran ich etwas zweifle), könnte man eine genauere Artdiagnose nur durch eine Gewebeprobe stellen.

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