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Lungenkrebs

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  • Lungenkrebs

    Hallo,

    bin erst seit 5 Minuten hier drin und habe leider sehr viele Fragen:-(
    Vor ca. 2 Wochen wurde bei meiner Mutter ein Gehirntumor festgestellt, der sehr kurzfristig operabel entfernt werden konnte. Glücklicher Weise kam es zu keinerlei Ausfällen durch den Tumor oder die OP.
    Nach weiteren Untersuchungen (u.a. Bronchoscopie) stellte sich heraus, daß sich in der Lunge (rechts unten Lungenspitze) auch Karzinome befinden.
    Meine Mutter soll nun ein weiteres Mal operiert werden, wobei ein Teil der Lunge entfernt wird.

    Die allgemeinen Prognosen auf Ihrer Seite sind ja nun ziemlich schlecht.
    Ist der Krankheitsverlauf prinzipiell immer so dramatisch, oder kann sie, wenn die Tumore entfernt werden können, auch bessere Chancen haben?

    Der Gehirntumor war wohl sehr gut operabel.

    Vielleicht können Sie mir ja dann doch ein wenig mehr Hoffnung machen, die ich dann weitergeben kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    A. Wurtz


  • RE: Lungenkrebs


    Hallo A.,

    hast Du Angaben gemacht bekommen, ob es sich bei einem der gefundenen Tumore um den Primärtumor handelt? War die Rede von Metastasen? Wie alt ist Deine Mutter? Hat sie sonst noch irgendwelche Erkrankungen/Schwächungen? Welche Aussichten hat man euch denn mitgeteilt? Statistische Angaben gibt es viele. Was beunruhigt Dich konkret? Könnt ihr über die Erkrankung und den möglichen Pflegebedarf Deiner Mutter (und die seelische Belastung, die damit einhergeht) reden? Wie geht es Dir?

    Viele Fragen. Ich hoffe, Du bekommst vom Expertenteam die fachliche Antwort auf die medizinische Seite Deiner Fragenkette. Die Befürchtungen von Angehörigen kenne ich aus eigener Erfahrung und kann daher von dieser Seite zuhören oder auch berichten, wenn Du magst.

    Grüße
    Anke

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    • RE: Lungenkrebs


      Hallo,

      schön, daß ich so schnell eine Antwort bekomme. Danke:-)

      Leider werden die Nachrichten immer schlechter:
      Der Tumor in der Lunge ist der Primärtumor!
      Metastase im Gehirn (operiert)
      Metastase im Sitzbein
      Metastasen in den Lymphdrüsen

      Lunge sollte operiert werden, wird aber ob der neuen Diagnose überdacht weren müssen.

      Also richtig blöd (will kein böseres Wort schreiben).

      Bitte schreibt mir wieder, bin verzweifelt..

      Gruß
      A. Wurtz

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      • RE: Lungenkrebs


        Es ist sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Hirnmetastase des Lungentumors handelt. Man müsste die Histologie kennen, aber ich vermute, es ist ein nichtklein-zelliges Ca. Da es eine metastasierender Tumor ist, sollte man die Chemotherapie einbinden. Insbesondere sollte man das Hirn im Auge behalten, da weitere Metastasen dort wahrscheinlich auftreten werden. Man müsste die Ausbreitung des Tumors kennen. M.E. sollte man an die PET denken, aber da entsteht wahrscheinlich wieder die leidige Diskussion mit den gesetzlichen Kassen.

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        • RE: Lungenkrebs


          Danke für Ihre schnelle Antwort:-)

          Was ist "PET" ?

          Bin leider so überhaupt nicht mit der Materie vertraut. Habe nur eine kranke Mutter und einen panischen Vater, die mir Informationen geben.

          Gibt es irgendwo ein Verzeichnis für spezialisierte Kliniken, oder solche, die sich besonders ausgezeichnet bewährt haben?

          Meine Mutter ist 62 und eigentlich zäh wie Schuhleder;-)

          Heute morgen war sie dann aber sichtlich schlecht drauf (nach der Diagnose).
          Gibt es unterstützende Therapien aus der Naturheilkunde?
          Mistel, Echinacea, etc...?

          Bin dankbar für alle Hinweise!

          Gruß
          A. Wurtz

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          • RE: Lungenkrebs


            Hallo A.,
            hört sich ja insgesamt nicht übermäßig gut an. :-(
            Du hast meine Fragen nicht so wirklich beantwortet. Kein Problem. Ich hab Dir mal meine eMail-Anschrift eingetragen (hinterlegt unter dem Nick in blau), nur falls Du mal Dein Herz ausschütten willst...

            Grundsätzlich:
            Mein Schwiegervater ist an Lungenkrebs gestorben - mit Mitte 70. Die Mutter einer Freundin hatte mehrere Tumoren im Hirn, die leider inoperabel waren. Sie starb mit Mitte 60. Es gibt eine Menge, was man tun kann, wenn man meint, es sich selbst oder seinen Angehörigen schuldig zu sein. Es kommt immer auf die Perspektive an. Welche hast Du? Was willst Du erreichen? Wovor hast Du Angst?

            Nicht alles ist so furchtbar, wie es sich auf den ersten Eindruck anhört. Manches erledigt sich von allein, ohne dass wir uns überhaupt entscheiden könne. Die Akzeptanz des Unausweichlichen ist entscheidend. Wo liegen Deine Grenzen? Und vor allem: Was will Deine Mutter - nur darum geht es letztlich!

            Grüße
            Anke

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            • RE: Lungenkrebs


              Hallo,

              die Untersuchungsmethode PET ist u.a. hier gut erklärt:

              http://de.wikipedia.org/wiki/Positro...ionstomografie

              Falls die behandelnden Ärzte eine solche Untersuchung für angebracht halten und die gesetzl. Kasse es nicht zahlen will, wäre die Frage, inwieweit Sie es evtl. privat aufbringen könnten (oder eine private Zusatzversicherung haben).

              Zur Mistel etc. ... "Gesellsch. für Biologische Krebsabwehr":

              www.datadiwan.de/gfbk

              Gute Wünsche
              platon

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              • RE: Lungenkrebs


                Hallo, danke erstmal für die Antworten.

                Habe um genauere Beschreibung des Tumors nachgefragt. Der Haupttumor in der rechten Lungenspitze und ist ca. 2x4cm groß. Ob groß- oder kleinzellig müssen meine Eltern erst nachfragen.
                Das befallene Sitzbein schmerzt jetzt sehr stark. Meine Mutter kann dadurch zur Zeit nicht laufen oder sitzen.

                Es wird erstmal nicht operiert, nächste Besprechung des weiteren Vorgehens ist am Montag.
                Bestrahlung des ganzen Körpers soll auch gleich am Montag beginnen.

                Ich frage mal nach PET.

                Falls noch jemand Anregungen hat...

                Gruß
                A. Wurtz

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                • RE: Lungenkrebs


                  Hallo A.

                  meine Mutter, 65, hat Lebermetastasen. Bei ihr konnte nach etlichen Untersuchungen der Primärtumor nicht gefunden werden. Wir hörten dann auch von dieser PET Untersuchung, aber die Ärzte meinten, es müsse sofort mit der Chemotherapie begonnen werden. Also keine Zeit mehr zu verlieren. Jetzt hat ihr Hausarzt auch die Misteltherapie empfohlen und sie wurde auch gerade am Freitag begonnen. Morgen bekommt sie die 2. Injektion, die mein Vater ihr dann geben wird. In der Woche 3 mal. Ich hoffe auch so sehr, dass diese Misteltherapie neben der Chemotherapie helfen wird. Bisher geht es meiner Mutter auch immer noch recht schlecht, sie liegt nur noch im Bett und hat kaum noch Appetit. Das ist eine echt harte Zeit für sie, aber auch für uns. Man möchte irgendwie helfen, aber man ist so machtlos. Ich wollte dir damit nur etwas Trost geben, du bist nicht allein in dieser schwierigen Situation. Ich bete jetzt jeden Tag, vielleicht hat das ja auch noch eine Wirkung.
                  Alles Gute für dich und deine Familie,
                  Kerstin L.

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                  • RE: Lungenkrebs


                    Hallo,

                    nach dem derzeitigen Stand wird nun wohl doch an der Lunge operiert.

                    Werden dadurch die Chancen größer, bzw. wie gefährlich ist die OP?
                    Wird das dann kurzfristig gemacht, weil erst danach bestrahlt werden soll und ja dann doch irgendwie die Zeit wegläuft?

                    Viele Fragen und Ängste tun sich jeden Tag von Neuem auf. Allein meine Mutter ist zuversichtlich und glaubt fest an Ihre spätere Genesung.

                    Gruß
                    A. Wurtz

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                    • RE: Lungenkrebs


                      Hallo Anke,

                      das hört sich nicht gut an. Meine Mama hatte einen gemischtförmigen groß- und kleinzelligen Lungentumor, der aufgrund der Knochenmetastasen entdeckt wurde. Sie hat dann noch ein Jahr gelebt (was sehr lange ist für diese Prognose).
                      Vielleicht findest Du einen guten homöopatischen Arzt, der deine Mutter mit Sauerstofftherapie nach Prof. Ardenne sowie der bereits genannten Misteltherapie begleiten kann. Das würde ihr auf jeden Fall die Nebenwirkungen der Therapien erleichtern.
                      Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft für das, was jetzt auf Euch alle zukommt.
                      Geli

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