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Hrn. Prof. Wust, PAPIIId

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  • Hrn. Prof. Wust, PAPIIId

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust!

    Ich bin 27 Jahre, habe seit November PAPIIId. Im Februar erneut. Danach wurde eine Knipsbiopsie durchgeführt. Das Ergebnis: CIN I (ich glaube, so nannte das die Ärztin).Meine Ärztin meinte, dass ich im Juni wieder eine Knipsbiopsie machen lassen soll und wenn das Ergebnis gleich bleibt bzw. sich verschlechtert, machen wir eine Konisation. Meine Fragen an Sie: Würden Sie auch zur Konisation raten? Können in so einem Frühstadium schon Metastasen entstehen? Ich bitte um ihre Antwort. Hier in Wien sind die Ärzte soooo verschlossen! ...Alles ist kein Problem..., meinen die Wiener...
    Dankeschön!
    Mit freundlichen Grüßen
    Karin


  • RE: Hrn. Prof. Wust, PAPIIId


    Bei Ihnen liegt liegt eine leichte bis mäßige Dysplasie von Zellen an der Zervix (Gebärmutterhals) vor (PAP IIId). CIN I ist nur eine andere Bezeichnung (in einem anderen Nomenklatursystem) (CIN: cervikale intraepitheliale Neoplasie). Es handelt sich um die Vorstufe einer Vorstufe, d.h. mit Sicherheit kein Krebs. Selbst ein Carcinoma in situ (PAP IV) wäre noch kein Krebs. Inwieweit sich aus einem CIN I (oder PAP IIId) ein Karzinom entwickeln kann, ist im Einzelfall nicht vorher zu sagen. Das kann Jahre dauern oder nie passieren oder auch schneller gehen. Daher will keiner die Verantwortung übernehmen und man empfiehlt nach mehrfachem Nachweis eines PAP IIId die Konisation. Allerdings sollte eine antientzündliche Therapie und (wenn möglich) eine Senkung von Risikofaktoren vorausgegangen sein. Erst wenn trotzdem PAP IIId bleibt, ist die Konisation empfehlenswert (auch um endlich Ruhe zu haben). Ich glaube allerdings nicht, dass die Ärzte in Wien verschlossener sind als anderswo.

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