• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Lymphdrüsenkrebs-Frage an Dr. Wust

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Lymphdrüsenkrebs-Frage an Dr. Wust

    Sehr geehrter Dr. Wust,
    mein Lebensgefahrte eröffnete mir am Montag, dass er Lymphdrüsenkrebs mit Metastasen auf Leber und Lunge hat. Seitdem kapselt er sich total ab und lässt auch mir nicht mehr die Möglichkeit mit ihm zu sprechen. Alle Kommunikationsmöglichkeiten hat er abgestellt. Könnten Sie mir zum einen etwas über den Krankheitsverlauf sagen und zum anderen wie ich mich im Moment richtig verhalte. Ich muss dazu erwähnen, dass er z.Zt. wieder zum Arbeiten nach Amerika ist, ich seien Aufenthaltsort nicht kenne, er mir lediglich erzählt hat, dass er sich immer für 2 Tage zum Spritzen ins Krankenhaus begibt und es ihm danach besser ginge. Ich bin total am Ende, denn ich weiß wirklich nicht, wie es richtig ist, was ich tue.

    MFG
    Petra


  • RE: Lymphdrüsenkrebs


    Hallo,

    ich bin nicht Prof. Wust. Jedoch schon mal:

    Eine derart fortgeschrittene Krebserkrankung (Stadium IV, Metastasen in 2 lebenswichtigen Organen) und dann "zum Arbeiten nach Amerika"? Klingt etwas merkwürdig. Ist Ihr Lebensgefährte evtl. Amerikaner oder hat irgendwelche starken Bindungen dorthin?

    Allgemeine Infos zur Krankheit:

    http://www.netdoktor.de/krankheiten/...uesenkrebs.htm

    www.m-ww.de/krankheiten/krebs/hodgkin.html

    www.m-ww.de/krankheiten/krebs/nhl.html

    www.morbus-hodgkin.de

    Habe jedoch gewisse Zweifel, ob Ihnen die Wahrheit gesagt wurde...

    pl.

    Kommentar


    • @platon


      Wie kommen Sie darauf, dass Stadium IV vorliegt? Aus den vorherigen Angaben lässt sich das so nicht schließen.
      Wenn alles mit Ärzten abbesprochen und erlaubt ist, ist das mit Amerika auch möglich. Es gibt dort auch Krankenhäuser. Einer meiner Bekannten (auch MH) war einmal während der Krankheit für 3 Wochen in Amerika und hat alle erforderlichen Therapien dort gemacht.

      Kommentar


      • RE: @platon


        Hallo,

        ich verstehe die Angaben auf den von mir genannten URLs so, daß Stadium IV (vier) definiert ist durch Befall von Organen außerhalb des Lymphsystems. Bitte sehen Sie selbst nach. Die Prognose ist dann eher schlecht.

        Mir ist schon klar, daß Chemotherapien etc. auch in den USA durchführbar sind... Aber der ganze Fall klingt halt etwas merkwürdig.

        pl.

        Kommentar



        • RE: @platon


          Es mag merkwürdig klingen, aber ich habe ihn am Sonntag nach 4 Wochen wieder gesehen und bin erschrocken, denn er hatte 10kg abgenommen, war sehr schnell müde, sehr blass und hatte sehr große Augenringe. Er war immer sehr aktiv und ein Arbeitstier, bis zu 15-18 Std. am Tag. Er ist für eine Hotelkette tätig, die in Amerika operiert, und wie er mir sagte, war er die letzten Monate öfters für 1 oder 2 Tage, wie er sagt zum Spritzen, im Krankenhaus. Ich wüsste auch nicht, warum er mit solch einer Diagnose Unsinn betreiben sollte. Mein größtes Problem liegt jetzt darin, wie ich wieder an ihn ran komme, ohne etwas falsch zu machen. Im Moment blockt er total ab.
          Übrigens vielen Dank für die Hinweise im Internet.

          platon schrieb:
          -------------------------------
          Hallo,

          ich verstehe die Angaben auf den von mir genannten URLs so, daß Stadium IV (vier) definiert ist durch Befall von Organen außerhalb des Lymphsystems. Bitte sehen Sie selbst nach. Die Prognose ist dann eher schlecht.

          Mir ist schon klar, daß Chemotherapien etc. auch in den USA durchführbar sind... Aber der ganze Fall klingt halt etwas merkwürdig.

          pl.

          Kommentar


          • RE: Lymphdrüsenkrebs-Frage an Dr. Wust


            Viele LK-Erkrankungen sind mit Chemotherapie und mitunter zusätzlicher Bestrahlung heilbar (auch im Stadium IV, Leber-, Lungenbefall). Dazu gehören sowohl der M. Hodgkin als auch die (hochmalignen) Non-Hodgkin Lymphome. Allerdings müsste man die genaue Diagnose kennen für eine Beurteilung. Unter der (aggressiven) Chemotherapie ist man i.d.R. nicht arbeitsfähig. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Ihr Freund das durchhält (und es deutet sich ja schon an), insbesondere eine so anstrengende Tätigkeit im Ausland. Fragen Sie, wie Sie ihm helfen können. Bieten Sie Ihre Hilfe an. Nur wenn die Therapie durchgezogen wird, bleibt die kurative Option erhalten.

            Kommentar

            Lädt...
            X