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metastas. Synovialsarkom

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  • metastas. Synovialsarkom

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    unser Sohn (24 Jahre) leidet an einem metastas. Synovialsarkom (ED Okt.2001). Nach vielen Chemotherapien bekam er zuletzt Doxorubicin + DTIC. Damit konnte eine Verkleinerung der multiplen Lungenherde erreicht werden. Leider wirkt die per Infusio. gegeben Substanzen in den Becken- und Beinmetastasen kaum. Die Herde dort haben inzwischen riesige Ausmaße (1 Herd i. d. re. Leiste (ca. 10x5 cm) --4 Herde im li. Oberschenkel -Größe max.(12x5x8cm) sowie --3 --Herde im rechten Obersch.davon max. 10x4x8cm.
    Trotz allem, hat er bisher kaum Beschwerden.
    Der Leistenherd war schon bestrahlt worden, wächst aber jetzt (4 Monate danach) aggresiver als vorher.
    Wir erfuhren von Erfolgen der Nanotechnologie an Ihrer Klinik. Die mit Chemosubstanzen beladenen Eisenoxydpartikeln werden direkt in die Tumore gespritzt, erwärmt u. können zielgenau wirken.
    Könnte dies bei unserem Sohn angewandt werden?
    Er ist ansonsten in gutem Allgemeinzustand, hat kaum Beschwerden, hat sein Studium wieder aufgenommen und kämpft, kämpft, kämpft !!!
    Wir sind absolut verzweifelt und befürchten, dass bald eine Amputation beider Beine drohen könnte.
    Gäbe es eine Chance dies mit der neuen Technologie zu verhindern?
    Bitte antworten Sie uns baldmöglichst.
    Im Voraus vielen Dank für Ihre Bemühung.

    Gruß
    Elli u. Norbert Bender
    (Eltern)





  • RE: metastas. Synovialsarkom


    Leider ist die Nanotechnologie nicht bei den von Ihnen beschriebenen Tumoren von > 5 cm anwendbar (zu ausgedehnt). Es ist technisch nicht möglich, eine so große Menge an Nanoteilchen überall zu verteilen. Ich kann Ihnen daher leider auch keine Lösung anbieten.

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    • RE: metastas. Synovialsarkom


      Hallo Herrr Prof. Wust,

      vielen Dank für die schnelle Antwort!
      Könnte man in diesem Fall nicht evtl. sogar die Techniken kombinieren - zuerst mit der Nanotechn. bis zur maximalen Verkleinerung und anschließend mit Bestrahlungen die verbliebenen Rest-Metastasen nochmals zurückdrängen. Dann ggf. operativer Eingriff?
      Wir wissen, nicht ob das technisch machbar wäre, grübeln jedoch über diese Möglichkeiten.
      Unser Sohn ist wirklich noch sehr belastbar und eben absolut kampfbereit. Auch die kleinste Chance ist eine Chance, vor allem, wenn man erst 24 J. ist.

      Grüße
      E. u. N. Bender
      (Eltern)

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