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Frage an Professor Dr. Wust

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  • Frage an Professor Dr. Wust

    Sehr geehrter Herr Professor Dr. Wust,
    bei meinem Vater wurde Ende Juli 2004 ein Ösophaguskarzinom (Adenokarzinom des distalen Ösophagusdrittels – G 3-4, p T 2 b, p N 1, p M O) diagnostiziert. Am 16. 8. 2004 erfolgte die Operation
    (Ösophagusresektion, Magenhochzug u. cervikale Anastomose). Ab 30. 09. wurde mit der Aufdehnung (ca. 15 – 18 mm) begonnen, bis heute insgesamt 9 x. Nach weniger als einer Woche ist häufig nur noch ein Restlumen von ca. 4 mm vorhanden. Die Lebensqualität in dieser Zeit ist sehr schlecht, da das essen schwer fällt oder fast unmöglich wird. Die Dehnung und das nachfolgende Röntgen nimmt ihm immer wieder die Kräfte und auch seinen Lebenswillen. Nun wird in Erwägung gezogen, einen Stent (auf Dauer oder vorübergehend) zu setzen oder weiter zu bougieren. Ist tatsächlich damit zu rechnen, dass die gedehnte Öffnung irgendwann (evtl. nach 20 Behandlungen) so groß bleibt, dass mein Vater einigermaßen Essen kann oder ist eher ein Stent zu empfehlen? Konsequenzen? Außerdem klagt mein Vater immer über einen sehr schlechten Geschmack im Mund, häufige Übelkeit und starke Schleimbildung. Vielen Dank !
    Christa K.


  • RE: Frage an Professor Dr. Wust


    Aus meiner Sicht wäre ein Stent sehr erwägenswert, da ich die Chancen der Dilata-tion nach Ihrer Beschreibung als nicht sehr aussichtsreich ansehe. Stents sind heutzutage sehr verträglich und werden in vielen Bereichen angewendet. Wenn es gelingt, einen Stent gut zu platzieren, wäre das die beste Lösung. Die Frage wird sein, welchen Durchmesser der Stent haben kann. Die anderen Beschwerden wird man in Genzen akzeptieren müssen. Wenn die Nahrungsaufnahme besser geht, werden sie sich vielleicht etwas zurückbilden. Sie können es (falls noch nicht ge-schehen) mal mit MCP-Tropfen probieren (wegen Übelkeit).

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