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Frage an Prof. Wust

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  • Frage an Prof. Wust

    Sehr geehrter Herr Professor Wust,

    bei meinem Vater wurde Speiseröhrenkrebs T4 im oberen Drittel festgestellt. Er hat eine Magensonde da er überhaupt nichts schlucken kann.
    Allgemeinzustand ist erstaunlicherweise sehr gut. (90kg, er fühlt sich topfit)
    Er bekommt Chemotherapie 5Fu und Ciplastin.
    Im letzten Arztbrief steht:
    -mit V. a. metastatische Lymphadenopathie rechts zervikal (ICD C77.0, C15.3)
    -Rekurrensparese rechtsseitig (ICD J39.8)

    Ich glaube es sieht sehr schlecht für Ihn aus.
    Können Sie uns bitte erklären, was das bedeutet? und was auf Ihn zukommt?
    Danke für Ihre Antwort


  • RE: Frage an Prof. Wust


    Im Arztbrief wird der Verdacht auf LK-Metastasen (Lymphadenopathie) geäußert. Das ist ein ungünstiger Prognosefaktor. Die Lähmung des rechten Stimmbandnerven (Recurrens) bestätigt dies. Vermutlich besteht Heiserkeit (?). Vermutlich wird die Recurrensparese auch durch LK-Metastasen verursacht. Insgesamt ist die Er-krankung recht fortgeschritten und aufgrund der Lokalisation und der Befunde nicht heilbar. Seien Sie dankbar, wenn es noch eine Weile gut geht. Vielleicht kann auch die Chemo (und später die Strahlentherapie) den Prozess noch eine Weile aufhalten.

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