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Frage an Prof. Wust, BARRETT Mucosa

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  • Frage an Prof. Wust, BARRETT Mucosa

    Sehr geehrter Prof. Wust, sehr geehrte Forenteilnehmer,
    eine Magenspiegelung letztes Jahr ergab im Ösophagus keinen Befund, lediglich eine Gastritis im Magen. Eine neuerliche Magenspiegelung ergab nun im Ösophagus eine BARRETT Mucosa, keine Dysplasie, keine Malignität. Dennoch bin ich in allergrößter Sorge, da es sich dabei doch um eine Vorstufe von Speiseröhrenkrebs handelt, oder handeln kann. Was ist nun die beste Therapie, um das rückgängig zu machen, zu heilen, oder zumindest ein Fortschreiten zu verhindern?
    Ich bin 51 Jahre, rauche seit über 20 Jahren nicht mehr, trinke gar keinen Alkohol ( wegen Migräne), ernähre mich sehr bewußt und gesund , treibe Sport , bin aber seit ca. 30 Jahren starke Migränikerin und nehme seitdem monatlich so etwa an 5-10 Tagen Triptane oder Indometacin Zäpfchen ( sämtliche Therapien, von Betablockern über Gesprächstherapie , Homöopathie bis Akupunktur etc. helfen nicht); früher auch Proxen u.ä. und habe daher auch einen sehr empfindlichen Magen. Außerdem schlagen mir Sorgen und Streß leicht auf den Magen.
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar, denn ich habe wirklich große Angst, eine tickende Zeitbombe in meiner Speiseröhre/Magen zu haben. Mit freundlichen Grüssen, D. Walser


  • RE: Frage an Prof. Wust, BARRETT Mucosa


    Eine solche Mukosaveränderung kann eigentlich nur durch einen Reflux entstehen. Da sollte man an der Ursache ansetzen. Vielleicht ist der Ösophagus-Sphinkter nicht voll funktionsfähig. Das kann man in bestimmten Fällen operativ angehen. Eventuell kann man mit Antacida etwas erreichen (die sollte man auf jeden Fall einsetzen). Damit sollte die Schleimhautveränderung reversibel sein. Ansonsten kann man durch regelmäßige Kontrollen natürlich einer Karzinombildung zuvorkommen. Zur Zeit ist ja noch alles in Ordnung. Andererseits wäre besser, eine Rückbildung der Schleimhautveränderung zu bekommen.

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