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Nierenkrebs

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  • Nierenkrebs

    Bei meinem Opa (82 J.) wurde Nierenkrebs festgestellt.
    Er selsbt wußte es scheinbar schon länger doch hat sich nie dazu geäußert und wollte trotz Schmerzen usw. NICHT zum Arzt! Er ist im Allegemeinen schon immer sehr stur gewesen. Eines nachts waren die Schmerzen so groß er er kam ins Krankenhaus.
    Dort wurde dann die typischen Anzeichen festgestellt (Blurtmunt; Blut im Urin, Lunge ist schon befallen und einen leichten Herzinfarkt hatte er dazu auch bekommen).
    Auf Grund seines Alters und seines schwachen Herzens, ist keine OP mehr möglich, den er würde diese nicht überstehen.

    Nun ist er seit 2 Tagen wieder zu hause. Meine Oma (Gehbehindert) und meine Mutter kümmern sich um ihn und 2 mal täglich kommt der Pflegedienst.

    Und nun das Schlimmme und auch zu meiner Frage:
    Er tyranniesiert meine Oma, sowohl auch meine Mutter.
    Schreit beide an, reist sich ständig die Windeln ab, versucht mit letzter Kraft ständig das Bett (gestelltes Krankenbett) zu verlassen.

    Meine Oma, sowie auch meine Mutter sind ansich sehr starke Frauen aber dies geht ihnen an die "Nieren".
    Ich selbst wohne ca. 140km weg und kann nicht direkt helfen.

    Meine Mutter sowie meine Oma, bekommen kaum noch Schlaf und sind bald am Ende, wenn dies so weitergeht.

    Nur, wenn der Pflegedienst kommt, dann benimmt er sich "normal", kaum sind die wieder weg, schreit er wieder meine Mutter bzw. meine Oma an.

    Ist so ein Verhalten typisch für diese Kranheit?
    Ich mach mir nun große Sorgen um meine Oma (79 J.) und natürlich auch um meine Mutter......Oma weint nur noch...

    Hat jemand Erfahrungen damit?
    Vielleicht möchte auch jemand e-mail Kontakt mit mir aufnehmen....

    Mit frdl Gruß
    Kerstin Manthei


  • RE: Nierenkrebs


    Hallo Kerstin,

    solche Verhaltensweisen sind bei älteren Menschen nicht gerade selten, vor allem wenn sie krank sind. Sie sind m.W. nicht typisch für Nierenkrebs.

    Zur kurzfristigen "Entspannung der Lage" könnte es sinnvoll sein, dem Patienten vom Arzt ein stärkeres Beruhigungsmittel geben zu lassen. Falls er keine Pillen nehmen kann oder will, könnte der Arzt ein solches Mittel auch als Spritze verabreichen. Ein "sedierter" Zustand ist sicherlich auch für den Patienten angenehmer als die ständige Unruhe, in der er sich anscheinend befindet. Für einen Herzkranken kann die dauernde Aufregung auch durchaus tödlich sein...

    Falls Ihr Großvater Schmerzen hat, sollten diese ebenfalls adäquat behandelt werden!

    Als Ursache der Verhaltensstörung kommen auch Hirnmetastasen in Frage, die sind bei Nierenkrebs nicht selten. Wurde das im Krankenhaus schon untersucht?

    Die regelmäßige ärztliche Betreuung (Hausarzt, evtl. auch mal der Notarzt) ist in diesem Fall sicher wichtig.

    MfG
    platon

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    • RE: Nierenkrebs


      Hallo platon,

      ein Arzt, kommt regelmäßig ins Haus. Der hat jedoch gerade dieses WE keinen Dienst.
      Die "Vertretung" wollte erst die Krankenakte (?) oder so ähnlich.
      Im Moment, hat sich die Lage ein wenig beruhigt...er schläft...falls es wieder schlimmer wird, wird meine Mutter den Notarzt anrufen.
      Am Montag, wird sofort der behandelne Arzt geholt.

      Ob sich bereits Hirnmetastasen gebildet haben, kann ich im Momnet nicht mit Gewissheit sagen auf jedenfall, wurde mir gegenüber nichts davon erwähnt.

      Mein Opa ist wie schon erwähnt immer sehr stur gewesen und er wußte auch schon längere zeit, was mit im los war/ist.
      Als er die Nacht ins Krankenhaus kam, sagte er noch zu meiner Oma: ich habe krebs, ich komme nicht mehr wieder.

      Von je her hat er sich immer gegen Arztbesuche gesträubt, wenn er was hatte und jedesmal gings dann mit ach und Krach ins Krankenhaus.
      Er hat auch schon sehr lange Blut im Urin gehabt und wußte es zu vermeiden, daß jemand von uns es bemerkt....die kam erst alles raus , als er im Krankenhaus lag.
      Er hat sich die letzten 4 Wochen sowas von zusammengerissen, sogar den ganzen Garten winterfest gemacht und Hilfe permanet abgelehnt.
      In jener Nacht als er ins Krankenhaus kam, hatte er dann extreme Schmerzen....ein leichter Herzinfarkt wurde dann auch noch festgestellt....

      Ich bin wirklich froh, dieses Forum gefunden zu haben.
      Man steht dadurch nicht ganz alleine da und kann sich somit Hilfe und Rat einholen.

      Mit frdl. gruß
      Kerstin

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