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Risiko Speiseröhrenkrebs

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  • Risiko Speiseröhrenkrebs

    Ich habe eine Frage zum Thema Speiseröhrenkrebs.

    Seit meiner Kindheit (ich bin nun 34 Jahre) habe ich Probleme mit einer nichtschließenden Magenklappe, was bedeutet, dass ich immer wieder Essen erbreche, v.a. wenn ich etwas mehr gegessen habe oder eine Speise schlechter vertrage. Sportliche Aktivitäten selbst 5 Stunden nach dem Essen führen häufig dazu, dass ich mich in kleinen Mengen erbreche.

    Vor rd. 15 bis 20 Jahren wurde bei einer Magenspiegelung diagnostiziert, dass erstens meine Magenklappe "ausgeleiert" sei und zweitens sich in der Speiseröhre Risse befinden.

    Eine Freundin hat mich nun auf ein erhöhtes Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken hingewiesen und zu einer Operation geraten.

    Meine Frage ist nun, ob eine Operation an der Magenklappe sinnvoll ist, welche Zeitdauer eine solche Operation erfordert (Zeitdauer, bis wieder gearbeitet werden kann) und mit welchen Risiken gerechnet werden muss.
    Gibt es in Deutschland Ärtze, die sich auf solche Operationen spezialisiert haben bzw. an wen kann ich mich wenden.
    Kann man ein Risiko beziffern, dass ich an Speiseröhrenkrebs erkranke, nachdem ich nun jahrelang dieses Problem hatte ?



  • RE: Risiko Speiseröhrenkrebs


    Hallo Oliver!
    Zuallererst sollte die Sache in einem Krankenhaus mittels
    24-Stunden ph-Metrie und Ösophagus- Manometrie die
    Sphinkterfunktion abgeklärt werden.
    Sollte sich ergeben dass die "Klappe" undicht ist, kann
    mittels chirugischem Eingriff eine Manschette um die Speiseröhre gelegt werden.
    Über längere Zeit unbehandelter Reflux (Rückfluss) kann sehr wohl zu Gewebeveränderungen in der Speiseröhre führen, jährliche Magenspiegelungen (Gastroskopien) sind daher unerlässlich.
    Krankenhausaufenthalt bei diesem laparaskopischen Eingriff ca. 1 Woche, nachfolgender Krankenstand ca. 14 Tage, Heben schwerer Dinge 2 Monate vermeiden.
    Gruss Columbus

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