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  • weitere Therapie?

    Hier zu meiner Fragestellung:
    Ersterkrankung 1998, T2, N0, M0 ER + PR positiv (score 6/score 9), HER2-Überexpression 3+,
    BET, Bestrahlung, 2 Jahre Zoladex,
    2002 im Referenzbereich erheblich angestiegene Tumormarker, per Sonographie Entdeckung einer solitären Lebermetastase
    im linken Leberlappen, vollständige Entfernung der Lebermetastase (ER stark positiv, PR negativ, HER2-Überexpression 3+, p53 30%,Ki 67/MIB-1 20%), seitdem
    Enantone, Femara und Herceptin. Seitdem gleichbleibende Tumormarkerwerte (alle 6 Wochen gemessen).
    Sowohl mein Onkologe als auch ich sind ein wenig ratlos, was die weitere Therapie angeht. Sollte
    man die derzeitige Medikation bis zu meinem Lebensende fortführen? Gibt es
    möglicherweise Erkenntnisse, daß die Gabe von Herceptin in einem
    "halbadjuvanten" Fall wie meinem irgendwann zu Schädigungen führt, die den
    Nutzen überwiegen? Bisher fand der Kardiologe mein Herz ok. Ich habe im letzten Jahr meine Knochendichte untersuchen lassen. Da war sie in Ordnung, ohne Hinweis auf eine beginnende Osteoporose. Man riet mir zu einer erneuten Untersuchung erst wieder Anfang 2005, da sich so schnell keine Änderungen einstellen würden. Nun erzählte mir kürzlich eine Ärztin , daß man bereits zu 20% zerstörte Knochen haben muß, um bei der Knochendichtemessung überhaupt etwas zu sehen. Deshalb sei ihr unverständlich, wieso ich keine Bisphosphonate bekomme. Mein Onkologe und ich haben natürlich schon früher darüber gesprochen. Aufgrund von Magenproblemen kam eine orale Einnahme von Bisphosphonaten für mich nicht in Frage. Mit Infusionen wollte ich meine Nieren nicht unnötig belasten. Außerdem fühle ich mich ohnehin bis oben angefüllt mit Medikamenten. Sollte ich möglicherweise die Medikation aufrecht erhalten und durch Bisphosphonate ergänzen? Aufgrund ständiger Übelkeit, Panikattacken, Depressionen (Behandlung durch Antidepressiva) und ohnehin bekannter Wechseljahresbeschwerden, denke ich über eine Veränderung in der Medikation nach. Inzwischen habe ich Femara abgesetzt, da ich die Auskunft erhielt, daß meine Übelkeit daher kommen kann.
    Ich versuche also gerade einen Spaghat zwischen bestmöglicher Behandlung, um den Krebs in Schach zu halten und dem Wunsch nach mehr Lebensqualität.

    Was würden Sie mir raten?

    MfG
    Wilma

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