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Frage an Prof. Wust

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  • Frage an Prof. Wust

    Lieber Herr Prof. Wust,

    bei meinem Mann wurde ein Hypophysenadenom (Akromegalie) diagnostiziert. Nun habe ich mehrfach gelesen, dass eventuelle Tumorreste nach einer Op. wesentlich schneller wachsen als das ursprüngliche Adenom. Warum ist das so? Verändern sich die Zellen???

    Für Ihre Antwort danke ich Ihnen im voraus.

    Karin Meyer


  • RE: Frage an Prof. Wust


    Das ist nicht generell so. Allerdings ändern sich für eventuell verbliebene Tumorzellen die Umgebungsbedingungen. Vielleicht finden sie besseren Anschluss an Blutgefäße und dadurch mehr Substrat für die Zellteilung. Durch eine Operation kommt es zur Ausschüttung von Wachstumsfaktoren (Regenerationsreiz). Diese Faktoren können neben dem Körpergewebe (leider) auch die Tumorzellen zum Wachstum stimulieren. Es kann aber auch zur Abkapselung (Narbenbildung) kommen. Es ist also schwer vorhersagbar. Daher wird ja auch die Nachbestrahlung unter gewissen Umständen als vorteilhaft angesehen.

    Kommentar


    • RE: Frage an Prof. Wust


      Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Auskunft. Das klingt wirklich logisch.
      Es ist total super, dass Sie den Patienten hier so präzise Antworten geben!!!

      Kommentar

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