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Bauchspeicheldrüsenkrebs

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  • Bauchspeicheldrüsenkrebs

    meine Mutter soll Bauchspeichelkrebs haben...noch keine sichere antwort vom Arzt ,aber sie äusserte meiner Mutter gegenüber diese Vermutung. also ist es für mich fast sicher,, meine Mutter fragte mich nun über Infos,diesen Krebs betreffend! Und es tönt genau nach den Symptomen m. Mutter (70)Wie soll ich ihr die verherrende Nachricht nur mitteilen,sie hat keine Ahnung ,wie schlecht die Chancen stehen.....wie macht man das? Kann ich irgendwo Hilfe bekommen, ihre Aerztin kenn ich nicht persönlich?(wir wohnen 100km von einander entfernt)


  • RE: Pankreaskarzinom


    Unter www.Krebs-kompass.de findest Du sicherlich eine Antwort, da sich dort auch selbst Betroffene (BSDK) äußern. Falls es BSDK sein sollte und er noch nicht so weit fortgeschritten ist, kann man ihn evtl. noch komplett entfernen. Leider ist es selten der Fall, wie bei meiner Ma...
    Liebe Grüße und viel Kraft Eva

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    • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


      Zunächst müsste die Diagnose bestätigt werden, bevor man eine so schwerwiegende Mitteilung macht. Sonst wäre ich vorsichtig, da es ja immer noch nicht ganz klar ist. Im übrigen gilt das gleiche Prinzip wie für Ärzte. Keine Informationen aufdrängen - also nur Dinge mitteilen, nach denen gefragt wird. Stufenweise vorgehen. Immer etwas Hoffnung lassen (also nicht nur die knallharten Fakten an den Kopf werfen, sondern auch positive Aspekte erwähnen). Im Falle des fortgeschrittenen (nicht operablen) Pankreas-Ca (wenn es eins ist) bedeutet dies: es gibt eine gut verträgliche Chemotherapie. Damit kann man den Prozess unterschiedlich lange aufhalten. Wir müssen erst einmal sehen, wie die Wirkung ist. Aber es gibt auch sehr positive Verläufe. Vielleicht gehören wir zu der günstigeren Gruppe. Leider ist Heilung sehr selten (wenn danach gefragt wird).

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      • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


        Ist Bauchspeichelkrebs heilbar?

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        • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


          Es kommt darauf an. Wenn BSDK frühzeitig erkannt wird und operiert werden kann (nach whipple) und der Patient die 5-Jahresfrist überschritten hat, könnte man davon ausgehen, ihn als geheilt zu betrachten.

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          • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


            Muss man denn generell davon ausgehen, dass wenn aufgrund der Lage eines Tumors oder anderer Gründe eine Operation nicht möglich ist das die Aussichten in jedem Fall extrem schlecht sind?
            Kann er durch Chemo wenigstens eine längere Zeit gestoppt werden, wenn es ansonsten noch keine BEschwerden gibt (Magen, Darm, etc.)?

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            • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


              Das Pankreaskarzinom ist zwar im Prinzip heilbar, wenn es im Frühstadium entdeckt wird und operiert werden kann (sog. Whipplesche Op). Die tatsächliche Rate an Heilungen, wenn man es realistisch betrachtet, liegt jedoch äußerst niedrig, vermutlich unter 5%. Es gibt böse Zungen, die behaupten, dass die einzigen tatsächlichen Heilungen bei Patienten erreicht wurden, bei denen eine Fehldiagnose bestand (also in Wahrheit gar kein Pankreaskarzinom vorlag). Mit anderen Worten, die Prognose ist wirklich ziemlich schlecht.

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              • RE: Bauchspeicheldrüsenkrebs


                Hallo,
                mein Mann wurde vor fast genau 3 Jahren nach Whipple operiert, Tumor am BSD-Kopf, G1-2, ein Lymphknoten befallen. Er bekam keine Chemo, weil zu belastend lt Prof. Normaler Kostaufbau, weil er ca. 18 kg abgenommen hatte. Sein altes Gewicht hat er nicht ganz erreicht, das macht aber nichts. Heute geht es ihm gut, 3 x am Tag muss er Insulin spritzen, weil es nicht ganz ausreicht, kommt prima damit klar. Die letzte Nachsorge war vor 2 Wochen, alles o.k. Einzige Beschwerden sind: Manchmal Bauchkrämpfe bei irgendwelchen Anstrengungen. Lt. Arzt ist das normal (bedingt durch die Op. bzw. die Muskulatur), und er müsste damit leben, kann er auch, wenn sonst nichts mehr auftaucht. Ansonsten leben wir unser Leben bewusster und geniessen auch mehr.

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