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An einen Arzt!

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  • An einen Arzt!

    Mein Vater starb am Dienstag, nachdem 5 Stunden vorher in einem sehr schlechten Allgemeinzustand (Zustand bei Lungen-Ca, Lungenemphysem, COPD), starker Verschleimung und Urinverhalt eingeliefert wurde. Bei der Einlieferung setzen die Ärzte meinen Vater direkt, vor Absaugung und Katheder-Legung unter Morphin, leider konnten wir uns deshlab nicht von ihm verabschieden. Er starrte mit offenen Augen, ohne Lidschlag (ist dies normal unter Morphin???) an die Decke, bewegte nichts mehr, sagte nichts mehr, so lag er auch noch da, als er Tod war. Kann unter Morphingabe der Patient noch etwas hören, etwas spüren? Wie sehen Sie dies?


  • RE: An einen Arzt!


    Morphin hat eine stark atemdepressive Wirkung, so dass das quälende Gefühl zu ersticken genommen wird. So wie Sie es beschreiben, war das ein Problem Ihres Vaters. Im Prinzip ist die Wahrnehmung unter Morphin nicht wesentlich beeinträchtigt. Allerdings gibt es auch einen sedierenden Effekt. Wichtig war hier die schmerz-stillende Wirkung und die Unterdrückung des Atemantriebs. Ich denke, dass diese Maßnahme sinnvoll war, um größeres Leiden zu ersparen.

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    • RE: An einen Arzt!


      Sie schrieben vom "Urinverhalt". Evtl. lag auch eine Niereninsuffizienz vor, durch die es zur Urämie (Harnvergiftung) kam. Stoffe, die eigentlich ausgeschieden werden müßten, reichern sich im Blut an und schädigen u.a. das Gehirn: das Bewußtsein wird getrübt.

      Pl.

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