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Magenkrebs

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  • Magenkrebs

    Hallo Prof. Wurst,
    bei meiner Mutter wurde vor 8 Wochen Magenkrebs festgestellt. Nachdem Sie 10 Monate!!!! von Arzt zu Arzt gerannt ist, weil sie 20kg abgenommen hatte, wurden sämtliche Untersuchungen gemacht. Magenspiegellung, CT, Lungenaufnahmen etc. Alle Berichte (6Ärzte) waren ohne Befund!!!! Da meine Mutter immer nach dem essen sehr viel Schleim spucken mußte und nicht weiter Essen konnte, wurde dann auch der Schleim untersucht, ebenfalls ohne Befund. Sie bat ihre Ärztin, sie doch mal in ein Krankenhaus einzuweisen, was die Ärztin jedoch nicht für nötig hielt, da alle Berichte ohne Befund waren. Nach bitteln und betteln durfte meine Mutter dann Ende August doch ins Krankenhaus, dort machte man eine weitere magenspiegelung und stellt mal eben fest, das sie Magenkrebs hat. Nach weiteren Untersuchungen stellt man fest, dass der Tumor bereits durch die Magenwände durch und schon eine größe von einem Hühnerei im Bauchraum hat!!! Eine OP ist derzeit nicht möglich. Weitere Untersuchungen ergaben, dass der Tumor noch nicht gestreut hat. Sie bekommt jetzt 28 Bestrahlugen mit Kombi einer milden Chemo. Die Chemo läuft am Anfang und am Ende der Behandlung jeweils 1 Woche. Danach hat sie wohl 6 Wochen Pause und dann werden nochmal alle weiterenUntersuchungen gemacht, ob der Tumor kleiner geworden ist. Seit 14 Tagen kann meine Mutter wieder etliche sachen essen. zB. Braten, Rotkohl, Kartoffel und und und. Schleim hat sie auch nie wieder gespuckt. Könnte es denn sein dass der Tumor schon geschrumpft ist??? Ist es überhaupt erwiesen das ein so großer Tumor bei der oben genannten Behandlung wirklich schrupfen kann und später evtl. wirklich noch eine OP möglich ist??? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


  • RE: Magenkrebs


    Da ich die objektiven Befunde nicht kenne, muss ich etwas spekulieren. Der Verlauf ist ein wenig atypisch, aber es könnte so sein. Eine Radiochemotherapie beim Ma-genkarzinom ist eher ungewöhnlich, aber der Verlauf gibt den behandelnden Ärzten recht. Wenn es Ihrer Mutter besser geht, spricht der Tumor offenbar gut an. Dabei spielt die Größe nicht die wichtigste Rolle, manchmal dauert der Schrumpfungspro-zess eine Weile. Eine nachgeschaltete Op ist durchaus denkbar; allerdings müssten Sie fragen, ob das vorgesehen ist und welche Dosis geplant ist. Möglicherweise sind es 28 x 1,5 Gy = 42 Gy? Damit wäre eine Op möglich. Jedenfalls könnte das Konzept sehr sinnvoll sein. Zu der langen Geschichte vorher muss man sagen, dass man hinterher immer schlauer ist. Wenn der Tumor bei einer bestimmten Größe diagnostiziert wurde, heisst das nicht, dass er vorher schon genau so gut zu sehen war. Irgendwann wird die Nachweisschwelle überschritten. Jedenfalls werde ich mich mit sehr schnellen Äußerungen zurückhalten.

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