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Magenkrebs

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  • Magenkrebs

    Hallo, bei meinem Vater(52) wurde Magenkrebs diagnostiziert. nun soll der ganze Magen entfernt werden, obwohl der Tumor die äußere Magenwand nicht geschädigt haben soll. Wer kann mir sagen, wie es weitergeht und wie lange mein Vater leben kann? Welche Umstellungen hat er vor sich ?

    Herzlichen Dank


  • RE: Magenkrebs


    hallo mein vater ist 50 jahre alt er hat magen und darm krebs ich weiß einfach nicht was ich machen soll er gibt sich total auf was soll ich tuhen

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    • RE: Magenkrebs


      warum der ganze magen entfernt werden soll, kann ich ihnen nicht sagen, vielleicht hat der tumor ne ungünstige lage. auch wenn gewisse zellschichten nicht beschädigt sind, wird der tumor meist großzügig heraus geschnitten.
      von der ernährung her, gibt es gewiss umstellungen. schließlich wird der magen entfernt.
      der patient dar einige tage lang nichts essen, erhält infusionen als flüssigkeitsersatz. dann wird ein "breischluck" in der regel gemacht, um zu sehen, ob die Anastomose dicht ist. dann beginnt allmählich der kostaufbau-suppen, brühe, tee, brei, pudding...

      wichtig ist, daß der betroffene mehrere kleinere mahlzeiten am tag benötigt...ca. 6-8, um ein völlegefühl vorzubeugen.
      keine stark gewürzte speisen, nicht in massen trinken, also nicht mehr als 200ml auf einmal, rauchen und alkohol vermeiden, milchprodukte austesten-manche vertragen es, manche nicht. mahlzeiten im sitzen zu sich nehmen, anschließend nicht gleich hinlegen-refluxgefahr (essen kommt wieder hoch). nach magenentfernung muß patient lebenslang vitamin b12 substituieren, was sonst im magen gebildet wird-ich glaube, das wird von spritzen verabreicht.
      alles gute

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      • RE: Magenkrebs


        Geh mal auf die Seite "Krebs-Kompass.org",
        dort gibt es ein Forum für Magenkrebs. Sehr viele Infos von Betroffenen.

        Kommentar



        • RE: Magenkrebs


          Hallo Jana R, die Gastrektomie wird ja jeweils dann sicher vorgenommen, wenn es sich um diffuse Krebszellen handelt. (Anderer Krebstyp: Intestinal (nach Laureen) da man die Ausbreitung des Krebses in dem Magen schllecht beurteilen kann.) Die Ueberlebensrate aller Patienten mit Magenkrebs hängt sehr stark davon ab, in welchem Stadium der Krebs bei der Diagnose ist.
          Bei mir (48 m.)wurde Magenkrebs (wenig dff.Spiegelringcarcinom, pT2 N2 Mo G3)diagnostiziert.
          Meine " Beschwerden" vorher waren (einzig und allein)ein kleines kaum wahrnehmbares Druckgefühl im Oberbauch. (Alle anderen möglichen Symptome fehlten gänzlich) Zum Doktor ging ich, weil ich als begeisterter Acappella Sänger (in einer kleinen Sänger-Gruppe) befürchtete,womöglich (wegen einer Zwerchfellentzündung oder sowas) nicht mehr singen zu können. 5 Monate später ( 02. 2003) wurde der Magen total entfernt (Gastrektomie mit Lymphadenektomie) und eine anschl. Chemotherapie (ECF Schema)angeordnet. Die Operation samt Chemo habe ich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Verdauung (Fettstühle)und Dumpingsyndromen aber recht gut über-standen.Mitte August 2003 begann ich wieder zu arbeiten (Zimmermann) Die volle körperliche Leistungsfähigkeit wie sie vorher vorhanden war, erreichte ich aber erst im Sommer 2004 wieder. (betreibe Velosport und Bergsport)Ich kann alles trinken und essen, in normalen, auch sehr grossen Portionen und im selben Ausmass und Rhythmus wie vor der Erkrankung (esse gerne und viel). Die bisherigen Nachfolgeuntersuchungen sind Ok,ich fühle mich abolut gesund und spüre gar nichts mehr von meiner Erkrankung. Heute wiege ich 85 kg (vor der Opertion 82kg, bei 187 Grösse), tendenz steigend. Sollte es noch weiter steigen mache ich mir aber bereits Gedanken wegen einer Diät, vorderhand ist dies aber noch kein Thema. Von Anfang an, (sogar schon vor der Diagnose, erachtete aber das Risiko an Krebs zu erkranken als klein, da ich als Gemüse und Obst Leibhaber und ohne Krebserkrankungen in meiner Familie, ) habe ich mich sehr stark für den Krebs interessiert, nachher erst recht, wollte alles wissen. Jedenfalls danke ich allem voran, egal was auch in Zukunft noch passieren möge, meinem Schöpfer. In diesem Sinne wünsche ich, all jenen denen Aehnliches bevorsteht, dass sie den Mut nicht verlieren. Herzliche Grüsse Armin

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