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NUR an Prof. Wust

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  • NUR an Prof. Wust

    Ich weiß, dass Sie mittlerweile sicherlich von meinen postings hier genervt sind. Das kann ich auch verstehen. Ich möchte, dass Sie mir noch die zwei letzten Fragen hier in diesem Forum beantworten.
    Ich bekomme seit einer Woche Doxepin. Eine Halbe morgens und abends. Die Wirkung hält sich bislang in Grenzen, außer, dass ich Müde, ruhig und träumerisch bin.
    So als hätte ich schlechte Laune.

    Nun zu meinen Fragen:
    Mich würde als aller Letztes interessieren, was Sie an meiner Stelle machen würden. Stellen Sie sich vor Sie wären ich und hätten all diese Symptome und auch die Befunde hätten Sie. Sie hätten auch Angst vor Hirntumoren, aber Sie hätten Ihr ärztliches Fachwissen.
    Was würden Sie tun? Würden Sie nach organischen Ursachen suchen, weil es Ihre Angst befehlt?
    Und ist es notwendig. nochmals ein Kontroll CT zu machen und wenn ja in welchen Abständen?


    Danke. Das waren jetzt wirklich meine Letzten Fragen in diesem Forum. Ich hoffe Sie, Prof. Wust antworten nochmal. dann wäre ich sehr beruhigt. Ich bitte alle Anderen nicht zu antworten, da es Fragen direkt an Herrn Wust gerichtet sind.


  • RE: NUR an Prof. Wust


    Als Arzt sieht man viele kranke Patienten. Man bekommt dadurch eher den Eindruck, dass Krankheiten häufiger sind als es der tatsächlichen Realität entspricht. Man kann damit nur leben, indem man ein bisschen verdrängt. Wir verdrängen alle jeden Tag, z.B. beim Autofahren auf der Autobahn (wo wir die Gefahren eher unterschätzen). Als Onkologe weiss ich, dass ich einen Tumor (auch einen Hirntumor) bekommen kann. Ich weiss, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, aber sie ist vorhanden (und ich kann es nicht ändern). Ich kann eine solche Erkrankung durch Untersuchungen nicht verhindern. Ein Hirntumor macht schnell signifikante Beschwerden (ganz anders als Ihre unspezifischen Unpässlichkeiten). Eine Früherkennung ist hier witzlos, also mache ich mir schlicht und ergreifend keine Gedanken darüber (und verdränge das kleine Risiko). Wenn man nicht verdrängen kann, wird es schwierig. Vielleicht sollten Sie es mal versuchen. Wir müssen alle damit leben, dass wir krank werden können und eines Tages sterben müssen.

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