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Gebärmutterhalskrebs

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  • Gebärmutterhalskrebs

    Hallo!
    Ich habe vor gut einer Woche eine Konisation machen lassen müssen. Nun halte ich den histologischen Befund in meinen Händen und da meine Ärztin nicht da ist und mir keine Antworten geben kann hoffe ich, dass sie mir erklären können, was in diesem steht, so das auch ich als Laie es verstehen kann. In einer knappen Woche muss ich zur Wertheim OP ins Krankenhaus. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir bis dahin helfen könnten zu verstehen....
    Auszug aus dem histologischen Befund:
    Makroskopischer Befund:
    "1. vier kleine Gewebsstücke, das größte 5x5x2mm, n.A. aus dem Cervixkanal
    2. 39x30x14mm großer Portiokonus, 18mm fadenmarkiert"

    Histologischer Befund:
    "1. die Gewebsstücke aus dem Cervixkanal enthalten Cervixmukosaanteile, diffus durchsetzt von den Formationen eines nicht verhornenden Platteneppithelkarzinoms mit geringer Kernpleomorphie, vielen Mitosen und Apoptosen; deutlich entzündliche Stromareaktion.
    2. der Portiokonus wurde komplett histologisch aufgearbeitet: man erkennt in 29 von 30 histologischen Schnittpräperaten Anteile des o. g. Tumors. Das nicht verhornende Plattenepithelkarzinom hat sich hauptsächlich im Bereich von Ekto-und Endocervix entwickelt, dringt stellenweise tief in das cervicale Stroma ein und unterminiert in einigen Bereichen das reguläre Potioplattenepithel.Die seitlichen Exisionsränder des Konus werden an einigen Stellen erreicht, offenbar auch die Konusspitze. Möglicherweise ist der Tumor von methaplastischen Oberflächenepithel der Cervixmukosa ausgegangen. Eine sichere Bestimmung des Tumorausgangspunktes ist anhand der vorliegenden Präparate jedoch nicht möglich."

    Beurteilung:
    "Ausgedehntes, nicht verhornendes Plattenepithelkarzinom (G II), das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vollständig entfernt werden konnte. Tumornachweise im Gewebe aus dem Cervixkanal (eins) sowie in nahezu allen histologischen Präperaten des Konus..."

    Bitte helft mir!
    Vielen Dank!
    tabita


  • RE: Gebärmutterhalskrebs


    Es handelt sich tatsächlich um einen Gebärmutterhalskrebs, der offenbar nicht im Gesunden entfernt wurde, da die Ränder des Konus erreicht werden.
    Die Wertheimsche Operation erscheint mir als geeignete Therapie, wenn klinisch, d.h. bei der Untersuchung festgestellt wurde, dass es vom Stadium her, welches man pathologisch erst am OP-Präparat beurteilen kann, operativ machbar ist.

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    • RE: Gebärmutterhalskrebs


      Sehr geehrter D. Glöckner!

      Ich möchte mich recht herzlich bei Ihnen für Ihre schnelle Antwort bedanken!!! Die Wertheim Op wird am 20. stattfinden? Muss ich Sie so verstehen, dass während der Op entschieden wird, ob diese möglich ist, oder nicht, denn es sind vorab keinerlei Untersuchungen mehr angedacht ?! Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

      Kommentar


      • RE: Gebärmutterhalskrebs


        Bei der Aufnahme wird ja eine normale gynäkologische Untersuchung gemacht. Da kann man meist die Operabilität schon ganz gut beurteilen.
        Zusätzlich kann man eine Blasen- und Darmspiegelung sowie eine Computertomografie machen. Dies wird aber sehr unterschiedlich gehandhabt.

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