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Frage an Prof. Wust

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  • Frage an Prof. Wust

    Bei mir wuerde vergangene Woche die Dioagnose Harnröhrenkrebs gestellt. Bei der gestrigen Besprechung wurde mir gesagt, daß es sich nicht um einen direkten Harnröhrenkrebs handelt, sondern sich das Bindegewebe bösartig verändert hat. Der Doktor hat mir folgendes erklärt, es hätte sich in der Harnröhre ein Divertikel gebildet und was sich im Divertikel gelagert hat sei bösartig. Bei einer OP soll mir die Harnröhre und die Blase weggenommen werden. Metastasen sind lt. MRT nicht vorhanden. Anschließende Chemo oder Bestrahlungen wären wohl nicht notwendig. Ich möchte mir aber nicht unbedingt Blase und Harnröhre wegnehmen lassen. Ist eine OP unbedingt notwendig oder kann man das anders in Grifff bekommen? Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen dankbar. Können Sie mir vielleicht auch eine andere Kapazität empfehlen? Ich wohne in Niedersachsen.
    Vielen Dank.
    Karin Brieke


  • RE: Frage an Prof. Wust


    Eine Bestrahlung oder Radiochemotherapie wäre grundsätzlich als kurative Therapie zu diskutieren. Ob man das wirklich empfehlen sollte, hängt von Einzelheiten ab, u.a. vom Alter. Aufgrund der Lage in der Harnröhre, ist die Bestrahlung etwas problematisch und die Operation vielleicht der günstigste Ansatz (vor allem, wenn Sie jünger sind). Neoblase ist ja heute i.d.R. recht gut in der Funktion.

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    • RE: Frage an Prof. Wust


      Sehr geehrter Prof. Wust,
      bei mir wurde anlaesslich einer geplanten Schlitzung der Harnröhre wg.einer Harnröhrenverengung ein primärer Harnröhrenkrebs diagnistiziert.
      Während der darauffolgenden OP wurde das Karzinom entfernt und die Harnröhre im betroffenen Bereich entfernt und wieder vernäht.
      Als weitere "Optionen" wurde mir nun mitgeteilt :komplette Entfernung der Harnröhre verbunden mit einem künstlichen Ausgang oder
      Erhaltung der Harnröhre verbunden mit Chemotherapie.
      Was halten Sie von diesen Optionen ??

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