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Lungenkrebs

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  • Lungenkrebs

    Meine Mutter hatte am 26.04.2002 eine Lungenkrebs-OP. Der Tumor wurde erfolgreich entfernt. Diagnose: T2 N0 M0 G2-3. Nach dieser großen OP ging es meiner Mutter langsam besser und sie bekam zusätzlich 35 adjuvante Bestrahlungen. Dann ging es ihr eigentlich ganz gut und sie ging einkaufen, machte kleinere Spaziergänge usw. Dann bekam sie auf einmal über Nacht Lähmungen. Es ging mit dem linken Fuß an und hörte erst am Hals auf, so dass sie nach ca. zwei Tagen vollständig gelähmt war. Sie liegt nun auf der Intensivstation und wird vorsorglich künstlich ernährt und beatmet. Die Ärzte haben sie vollkommen auf den Kopf gestellt und haben keine Ursache gefunden (Ausschluss von Metastasen). Sie haben den Verdacht auf "Paraneoplastische Myelitis", es liegt aber kein bestätigender Befund vor. Und an der HWS soll ein Ödem sein.

    Was haben wir bzw. vor allem meine Mutter noch zu erwarten und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es. Gibt es vergleichbare Fälle?


  • RE: Lungenkrebs


    Ich weiß es auch nicht besser. Mit der MRT kann man das Myelon (Rückenmark) am besten untersuchen, falls das nicht schon geschehen ist. Da würde man auch Läsionen finden. Schließlich gibt es auch Meningeosen (Tumorbefall der Hirnhäute), die man sehr schlecht sieht. Eine “paraneoplastische Myelitis“ ist wohl eher eine Verlegenheitsdiagnose. Man müßte das Strahlenfeld prüfen, um sicher zu sein, ob es damit etwas zu tun haben könnte. Falls Verdacht auf ein Ödem besteht, sollte man auf jeden Fall hochdosiert Kortison geben, um eventuell etwas Besserung der Ausfallerscheinungen zu bekommen.

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