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Hypopharynxkarzinom T2-3 N2c

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  • Hypopharynxkarzinom T2-3 N2c

    Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

    nach abgeschlossener Chemo/Strahlentherapie
    ist mein Mann die 5. Woche zuhause.
    Tabletten: Nexium 20 mg 1x mittag
    Allopurinol 300 1/2 abends
    Spülung: Subcutin N
    Seit dem 29.09. wurde das Durogesic-Membranpflaster von 100 auf 50 µg/h herabgesetzt.
    Er kann weder sprechen noch schlucken.
    Besonders die linke Hals, bzw. Schulterseite tut ihm weh und juckt. Er hat Schmerzen im Mund.
    Schläft nach wie vor 20 Stunden am Tag.

    Über PEG gebe ich ihm täglich 4 Flaschen Novasource start, 250 ml Impact oral, 2 mal Tee mit Juice plus (Früchte- u. Gemüsekonzentrat).

    Was kann ich noch tun???
    Was kann man gegen die Schmerzen tun -
    ohne die stetige Müdigkeit zu erhöhen.

    Ich bitte um Ihre Hilfe.
    Vielleicht kann mit auch ein selbst Betroffener weiterhelfen.

    Danke.
    Liebe Grüße Renate


  • RE: Hypopharynxkarzinom T2-3 N2c


    Es ist jetzt sehr schwer etwas zu sagen, ohne den HNO-Befund zu kennen. Eigentlich müßten die akuten Nebenwirkungen jetzt allmählich abgeklungen sein. Dann müßte die Schleimhaut gut aussehen. Wenn er aber Schmerzen hat, muß das einen Grund haben. Eine Möglichkeit wäre eine Pilzinfektion, die sich in einer solchen Situation ausbreiten kann. Die müßte dringend behandelt werden. Vielleicht liegt es auch am Tumor bzw. dem Rest, der dort Beschwerden verursacht. Man sollte jetzt prüfen, woran es liegen kann. Wenn man nichts Objektives findet, sollte man jetzt mit gewissen Aktivitäten beginnen, z.B. spazieren gehen.

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    • RE: Hypopharynxkarzinom T2-3 N2c


      Sehr geehrter Herr Prof. Wust,

      vielen Dank für Ihre Antwort.
      Bin jetzt auf eine Antikörper-Therapie mit Anti-EGFR (Cetuximab) bei Kopf-Hals-Tumoren gestoßen. Haben Sie dazu Informationen?
      Besten Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

      Liebe Grüße aus Regensburg
      Renate

      Kommentar


      • RE: Hypopharynxkarzinom T2-3 N2c


        Dieser Antikörper wird bei verschiedenen Tumoren eingesetzt. Es ist ein experimentelles Verfahren. Hier wäre es adjuvant (weil der Tumor ja behandelt wurde). Im HNO-Bereich ist wenig bekannt (s.u.). Jetzt stehen doch erst einmal andere Probleme im Vordergrund – Erholung von der Radiochemotherapie.

        The EGFR as a target for anticancer therapy--focus on Cetuximab.
        AU: Baselga,-J
        Eur-J-Cancer. 2001 Sep; 37 Suppl 4: S16-22
        AB: The anti-epidermal-growth-factor-receptor (EGFR) monoclonal antibody cetuximab specifically binds to the EGFR with high affinity, blocking growth-factor binding, receptor activation and subsequent signal-transduction events leading to cell proliferation. Preclinical studies, both in vitro and in vivo, have shown that cetuximab enhances the antitumour effects of chemotherapy as well as radiotherapy by inhibiting cell proliferation, angiogenesis and metastasis and by promoting apoptosis. As of June 2000, 526 patients with advanced solid tumours were treated with cetuximab in phase I/II clinical trials. Analysis of the results of three phase I trials showed that cetuximab has non-linear pharmacokinetics, with saturation of drug-elimination pathways occurring at doses between 200 and 400 mg/m(2). Adverse-event data for 239 patients across most of the completed or ongoing phase I-III trials indicated that the antibody was generally well tolerated. Cetuximab has been evaluated both alone and in combination with radiotherapy and various cytotoxic chemotherapeutic agents in a series of phase I/II studies that primarily treated patients with either head and neck or colorectal cancer. Although not a primary objective of these studies, clinical responses to cetuximab were observed in many patients who had previously failed chemotherapy and/or radiotherapy or were otherwise unlikely to achieve a therapeutic outcome. Based on these promising results, additional phase II and phase III trials are currently underway in head and neck and colorectal cancer.

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