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Frage an Prof. Wust, Lebermetastasen

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  • Frage an Prof. Wust, Lebermetastasen

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wust,

    hatte sie schon mal angeschrieben wegen Lebermetastasen meiner Mutter nach Darmkrebs. Hatte auch am 30.09.2002 noch eine Anfrage, die Sie sicher übersahen.

    Habe jetzt den Befund des Krankenhauses:
    Exulzeriertes mittelgradig differenziertes Adenokarzinom des Kolon (6 x 5,5 cm) - wurde vollständig entfernt -. Das Karzinom hat die Subserosa infiltriert und in 2 von 12 Lymphknoten metastasiert. Die aboralen, oralen und seitlichen Schnittränder sowie das anhängende große Netz sind tumorfrei. Klassifikation nach TNM: pT2/pN1 (2/12)/G2/RO Vorbefunde: E101784/02, E14692/94, E157222/91.Bei der Inspektion des Bauchraumes fallen Lebermetastasen auf (keine Angabe über Anzahl, Größe und Sitz).

    Können Sie mir den Befund erklären und vielleicht eine Prognose stellen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort

    Susanne


  • RE: Frage an Prof. Wust, Lebermetastasen


    Der Primärtumor des Kolon (wo steht nicht da) konnte gut entfernt werden (R0), hat aber 2 Lymphknotenmetastasen. Der Haupttumor scheint kein großes Problem darzustellen. Der eigentliche Befund sind die Lebermetastasen. Diese werden die Prognose Ihrer Mutter bestimmen. Jetzt wird eine Chemotherapie angezeigt sein. Mit verschiedenen Schemata, die in einer Stufenfolge gegeben werden, kann Ihre Mutter noch 1-2 Jahre, vielleicht auch noch länger ganz gut leben. Die genaue Zeit wird jetzt niemand sagen können, es hängt auch gerade davon ab, wie gut die Metastasen am Anfang ansprechen (aber es kann eine ganze Menge Zeit sein).

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