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Tumor in Hypophyse? Nach Ovarial-CA?

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  • Tumor in Hypophyse? Nach Ovarial-CA?

    Hallo

    Ich hatte im März 2000 ein Ovarial-Ca bds. das in der 12.SSW entfernt wurde. Typ PT1b. Nach der Schwangerschaft dann im Januar 2001 Entfernung von Gebärmutter und Lymphknoten, keine Metastasen! Keine Chemo, Keine Bestrahlung.
    Jetzt habe ich Milchfluß. Der Prolaktin-Wert ist im Normbereich, aber mit der Hypophyse ist was nicht ok, was demnächst durch CT oder MRT kontrolliert werden soll.

    Halten Sie es für möglich, daß sich aufgrund des Ovarial-CA und der daraus nötigen Hormonersatztherapie bei Entfernung beider Eierstöcke ein Tochtertumor in der Hypophyse gebildet haben kann? Hat das Alter (bald 24) auch einen Einfluß auf solche Zysten oder Tumore im Gehirn?
    Die üblichen Nachsorgeuntersuchungen (CA 12,5-Wert)haben keinen Auffälligkeiten ans Licht gebracht, auch eine Mammographie und Ultraschall konnten nichts feststellen. Auch sind bisher keine Kopfschmerzen oder Sehstörungen aufgetreten.

    Ich bin für JEDE Info sehr dankbar.

    Gruß JEBED


  • RE: Tumor in Hypophyse? Nach Ovarial-CA?


    Woher wissen Sie, dass mit der Hypophyse etwas nicht in Ordnung ist, wenn MR und CT erst geplant sind. Ein normaler Prolactinwert spricht eigentlich gegen einen (prolaktinproduzierenden) Hypophysentumor, schließt ihn aber nicht aus. Wenn Prolaktinhemmer zur Rückbildung des Milchflusses führen, kann es trotzdem daran liegen. Auch andere Hormone (Progesteron, Östrogene, Wachstumshormon u.a.) können verursachend sein – und bei Ihnen ist ja jetzt einiges durcheinander gekommen. Das wird wohl alles überprüft werden. Ein Hypophysentumor ist sicher möglich, obwohl ich einen direkten Zusammenhang zu Ihrer eigentlichen Erkrankung (Ovariakarzinom) nicht sehen kann. Nicht zuletzt muß man daran denken, dass bei Galaktorrhoe nicht so selten (50%) keine eindeutige Ursache gefunden wird (sog. idiopathische Form) – aber natürlich muß trotzdem erst gründlich gesucht werden.

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