#}
  • Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Lebertumor

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Lebertumor

    Bei meinem Vater (75) wurde im Mai 01 ein 16 cm grosser Tumor auf dem rechten Leberlappen festgestellt. Eine Operation wurde - obwohl technisch möglich - vom Allgemeinzustand meines Vaters her ausgeschlossen. Therapie: während 1/2 Jahr, bis im Frührjahr, bekam er ein Hormon, welches am Unispital Zürich getestet wird, Sandostatin, gespritzt. Trotzdem wuchs der Tumor in der Zeit weitere 3 cm.
    Symptome: Blutarmut, kontinuierlicher, über die 15 Mt. hinweg regelmässig verteilter Gewichtsverlust (von 80 Kg. auf jetzt 69 Kg.), seit Juni gelegentliche Schmerzen in der Bauchregion und ca. 4 X Erbrechen.
    Im Frühjahr, nach dem CT, schloss der Onkologe die Behandlung ab, es könne nun nichts mehr getan werden. Der behandelnde Hausarzt verabreicht ihm nun regelmässig Blut, was ihm gut tut.
    Meine Fragen:
    - Gibt es empfehlenswerte Medikamente (mit geringen bzw. ohne Nebenwirkungen), die das Wachstum verzögern können oder mindestens psychologisch wirken - "es kann noch was getan werden"?
    - Ist das Verabreichen von Blut eigentlich sinnvoll oder "nährt" das Blut den Tumor?
    - Gibt es ein übliches Szenario der Symptome, die nun folgen werden: Wasser im Bauch? Übergreifen auf die Galle? Schmerzen, weil der Tumor auf Organe drückt? Gelbwerden?
    - Ist mit Ablegern zu rechnen (wie beim Lugenkarzinom häufig Hirntumore auftreten)?

    Besten Dank für's Beantworten meiner Fragen!

    Verena


  • RE: Lebertumor


    Eine Bestrahlung wäre zumindest denkbar, wenn es gelingt, den Tumor gut in einem Bestrahlungsplan unter Schonung der umgebenden Organe zu erfassen. Damit könnte man eventuell das Wachstum stoppen. Eine Chemotherapie ist beim HCC nicht besonders wirksam. Eine Chemoembolisation ist auch möglich, wenn die Radiologen das anbieten. In Anbetracht des Alters und Allgemeinzustandes ist aber bei allen therapeutischen Optionen abzuwägen, da keines dieser Verfahren ohne Nebenwirkungen ist. Hormontherapie, die am wenigsten Nebenwirkungen verursacht, aber auch am wenigsten wirksam ist, wurde schon durchgeführt.

    Kommentar


    • RE: Lebertumor


      P.S.: Ich sehe kein Problem bei Ery-Gaben (Blut), wenn diese hilfreich sind. Die von Ihnen geschilderten Szenarien sind alle denkbar. Das ist schwer vorherzusagen.
      Psychologisch kann man alles geben (Vitamine, Iscador etc).

      Kommentar

      Lädt...
      X