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metast.Zervixkarzinom

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  • metast.Zervixkarzinom

    Sehr geehrter Herr Dr.,
    hab mich schon öfter wegen dem Fall meiner Mutter (46) an sie gewandt. Jetzt möchte ich sie bitte nochmal mal um Ihre Meinung bitten. Meine Mutter hat leider wieder vergrößerte + noch mehrere Lymphknotenmetastasen.Nun gibt es keinen Beschwerdefreien Tag mehr, d.h. es geht ihr schon noch relativ gut, mehrmal am Tag treten aber Beschwerden ein. Sie rieten mir das letzte mal mindestens eine paraortale Bestrahlung durchzuführen.Unsere Ärzte hier glauben es hätte viel zu viele Nebenwirkungen + wäre zu gefährlich. Die Ärzte überlassen nun meiner Mutter die Entscheidung ob sie eine Chemotherapie machen will oder nicht.Ich weiss dass die Chancen gering sind, aber könnte nicht mit etwas Glück die Chemo trotzdem wirken + nicht so schlimme Nebenwirkungen haben?Geringe Chancen heissen ja nicht keine, oder?Im Vorjahr hatte sie die Therapie relativ gut vertragen. Wir wären eigentlich mehr dafür die Therapie zu machen,weil wir einfach nicht warten und nix tun können, es gibt ja noch ein kleines 10jähr.Kind!! Ich danke Ihnen im vorraus.


  • RE: metast.Zervixkarzinom


    Die Chemotherapie ist beim metastasierenden Zervixkarzinom nicht so wirksam, insbesondere wenn schon vorbehandelt wurde. Natürlich kann man es versuchen, wenn Beschwerden da sind. Die Bestrahlung wäre aber eventuell wirksamer. Leider gibt es bei den strahlentherapeutisch ungeschulten Ärzten unzureichende Kenntnisse über die Möglichkeiten. Daher sollten Sie schon bei einem Strahlentherapeuten direkt fragen. Die Frage ist, ob man die Herde mit einem kleinen Feld gezielt bestrahlen kann. Eine solche Bestrahlung ist recht verträglich (und bestimmt nicht weniger verträglich als eine Chemotherapie).

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