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  • NHL

    Inzwischen wurde bei meiner Mutter ein B-zell NHL (C 85.1) als primär Erkrankung Stadium 3a festgestellt. Sie hat in der Milz, abdominell, 7./8. rippe Befunde. Aber das Ergebnis aus Lübeck läßt jetzt seit 2 Wochen auf sich warten, man sagte ihr, 100% sei die Diagnose noch nicht, ist das so schwierig zu diagnostizieren? Behandelt wird sie mit Chemo(Schock) alle 14 tage 6x. Wie ist der Verlauf der Krankheit behandelt oder unbehandelt? Verliert man eigentlich die Haare gleich sofort oder Schleichend? Die Chemo verträgt sie ganz gut. Sie war jetzt im Krhs, aber so klar hat man ihr keine Auskunft gegeben und sie traute sich auch nicht mehr zu fragen. Vielleicht können Sie etwas Durchblick geben, danke!


  • RE: NHL


    Da Herr Prof Wust auf Kongreßreise ist, hat er mich gebeten, einige Fragen zu beantworten:
    Bei den B-Zell-NHL´s gibt es tatsächlich sehr viele Unterarten, so daß die genaue Diagnose manchmal sehr lange dauern kann. Dabei werden verschiedene Oberflächenmoleküle mit recht aufwendigen Untersuchungsverfahren gesucht und je nach Auftreten der Moleküle die Untergruppen festgestellt.
    Die Chemotherapie ist bei den B-Zell-NHL in der Regel eine vielversprechende Therapie, einige Unterarten dieser Tumoren können damit, selbst im Stadium 3a, geheilt werden.
    Je nach Chemotherapie wird Ihre Mutter die Haare nach 2-3 Wochen innerhalb von wenigen Tage büschelweise verlieren, bei manchen Chemotherapien werden sich die Haare möglicherweise auch nur etwas ausdünnen, und nur bei sehr sanften Chemotherapien (selten bei B-NHL!) u.U. garnicht ausgehen.
    Die Prognose für Ihre Mutter steht und fällt mit der Zuordnung zu einer Untergruppe dieser Tumorart, Ihre Mutter sollte sich deshalb, wenn die Diagnose feststeht nochmal vertrauensvoll mit dem sie behandelnden Arzt unterhalten.

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    • RE: NHL


      Vielen Dank für Ihre antwort. Inzwischen wurde vom Institut Lübeck wohl mitgeteilt, dass am ehesten es sich um ein Weichteilsarkom handeln soll. Nach der nach 2 Chemos durchgeführten Kernspintografie haben sich die Tumore reduziert, nur in der Milz konnte keine Veränderung festgestellt werden. Ist es so schwierig, den Krebs anhand von Gewebeproben zu bestimmen? Sind diese Krebsarten(NHL, Weichteils.) lebensbedrohlich, bzw. welche Folgen haben diese bei Nichtbehandlung? Dazu finde ich im Internet keine Aussage, den Arzt zu fragen, traut man sich auch nicht, wenn meine Mutter dabei ist. Danke

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