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glioblastom 4

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  • glioblastom 4

    Ich habe eigentlich nur eine frage: ist überhaupt schon einmal jemand der an einem glioblastom 4 erkrannt war, geheilt worden?????????


  • RE: glioblastom 4


    Herr Prof Wust ist z.Z. auf Kongreßreise und hat mich gebeten, einige Fragen zu beantworten.
    Bisher ist noch von keinem Patienten mit Glioblastom Grad 4 eine Heilung beschrieben worden. Die Therapie wird z.Z. aber stark weiterentwickelt und einige Patienten leben, vor allem wenn sie bei Diagnosestellung in recht gutem Zustand sind, heute wesentlich länger als noch vor 5 Jahren. Das Risiko ist allerdings sehr hoch, dass der Tumor nach einiger Zeit wiederkommt.

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    • RE: glioblastom 4


      Erst einmal herzlichen Dank für die Antwort auf meine Frage.
      Jedoch wenn ich diese Antwort lese, kommt bei mir direkt eine neue Frage auf.
      Eigentlich ist es weniger eine Frage auf die ich eine Antwort erwarte, sondern eher eine Frage, die sich jeder der absolut gegen sterbehilfe ist einmal stellen sollte nachdem er meine schilderung gelesen hat.

      Vor ca. 15 Monaten hatte mein Vater plötzlich aus heiterem Himmel Sprachstörungen. Nach einigen Untersuchungen stellte sich herraus das diese Störungen hervorgerufen wurden druch einen Gehirntumor. Nach der ersten OP wurde festgestellt das es sich um ein Glioblastom Grad 4 handelt. Danach kamen Bestrahlungen, doch der Tumor wuchs erneut. Eine zweite und auch gleich letzte OP wurde durchgeführt. Es folgte eine Chemotherapie. Doch auch danach kam der Tumor sehr schnell wieder zurück. Seit dieser Zeit lebt mein Vater mit der Gewissheit das er in absehbarer Zeit sterben muß, ca.12 bis 18 Monate. Bis kurz vor Ostern ging es meinem Vater , den Umstäden entsprechend, noch sehr gut. Doch dann kam der Tag an dem die Sprachstörungen wieder auftraten und seit dem geht alles sehr schnell. Ostern liegt jetzt 14 Tage zurück. Mein Vater ist nicht mehr in der Lage aufzustehen, Ihm fehlt jegliche Kraft. Er kann noch sprechen aber alles ergibt keinen Sinn mehr. Selbst die Namen Seiner Kinder und Frau kann er nur noch nach mehreren Anläufen richtig zuordnen. Seine Beine und Arme gehorchen ihm nicht mehr. Aufgequwollen von den ganzen Medikamenten liegt er im Bett und wartet auf den Tod. Mittlerweile ist es so schlimm, das er seine Blase nur noch gering unter Kontrolle hatt. Auch der Stuhlgang muß im Bett erledig werden, denn er ist so kraftlos das er es nicht einmal mehr auf einen Toilettenstuhl schafft. Obwohl meine Mutter sich bereiterklärt hat meinen Vater bis zu seinem Tode zu pflegen, muß doch noch täglich ein Pflegdienst kommen und einige Aufgaben erledigen. Vor einigen Wochen war mein Vater auch noch in der Lage Fernsehen zu schauen, doch auch das geht nicht mehr, da seine Augen sich immer mehr verschlechtern. Und zu alle dem kommt dann auch noch die Zuckerkrankheit dazu.
      So hart es auch klingen mag, aber ich kann nur Hoffen das mein Vater so schnell wie möglich für immer einschläft. Damit er noch in Würde sterben kann. Denn ist es nicht ein sehr unwürdiger Tod, wenn man noch denken kann, aber trotzdem regungslos im Bett liegen muß da man keine Kontrolle mehr über seinen Körper hatt? Ist denn nicht unwürdig regungslos im Bett zuliegen, unter sich zu machen, das geschehen um sich herum wahrzunehemen aber nicht mehr am Leben teilnehmen zu können, sich quälen mit dem Gedanken das man sterben MUSS, obwohl man doch noch so jung ist und eigentlich noch nicht will.
      Daher meine Frage an Alle, warum kann man und darf man in solchen Fällen keine aktive Sterbehilfe leisten? Ist denn nicht humaner einem Menschen all diese peinlichen und quälenden Dinge zu ersparen?

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