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Hirntumor

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  • Hirntumor

    Bei meinem 10 jährigen Sohn wurde ein noch relativ kleiner Hirntumor im vorderen Großhirn festgestellt. Die Ärzte sagten, das es sich vermutlich um ein Menigeom handelt. Ebenso könnte es ein Tumor sein, der von einer Ader stammt. Der Tumor sieht zystisch aus und ist stark abgegrenzt. Nun habe ich aber gelesen das man in den meisten Fällen bei einem Menigeom beschwerdefrei ist. Mein Sohn hat aber häufig Kopfschmerzen, die in den letzten Wochen schon fast täglich auftreten. Die Kinderärztin gab mir darauf hin einen Kopfschmerzkalender, den ich führen soll. Können die Kopfschmerzen vom Tumor kommen? Kann es sein das es sich auch um einen anderen Tumor handelt, als bis jetzt vermutet wird? Ich habe gelesen das es Tumore gibt, die dem vermuteten sehr ähnlich im Aussehen sind. Meine letzte Frage wäre: Ist ein scharf abgegrenzter Tumor immer gutartig?


  • RE: Hirntumor


    Ein Meningeom stellt sich eigentlich in den bildgebenden Verfahren (CT, MRT) recht typisch dar, so daß die dort gestellte Diagnose einige Zuverlässigkeit aufweist. Eventuell sollte zusätzlich Kontrastmittel gegeben werden. Vor allem besteht beim Meningeom i.d.R. ein Kontakt zum Schädelknochen (Meningen). Kopfschmerzen kann man durchaus von einem Meningeom be-kommen. Nach Literaturangaben treten Kopfschmerzen in 30-40% auf. Scharfe Grenzen, feh-lendes Ödem sprechen für Gutartigkeit. In der Medizin gibt es aber nicht 100%, und sicher erst recht nicht über das Internet. Absolute Sicherheit kann man nur durch die histologische Untersu-chung nach operativer Entfernung bekommen.

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